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Red Bull F1 Concept 2017

Formel 1-Renner im Rasierklingen-Design

Red Bull F1 Concept 2017 - Andries van Overbeeke Foto: Andries van Overbeeke 36 Bilder

Nach seinem spektakulären Williams-Concept hat Designer Andries van Overbeeke nun einen futuristischen Red Bull Formel 1-Renner entworfen. Wir zeigen Ihnen den bösen Bullen für die Saison 2017.

09.04.2015 Tobias Grüner

Die Formel 1 sucht aktuell noch nach dem Weg in die Zukunft. Dabei müssten sich die Verantwortlichen nur mal bei den Fans umhören. Die Vorstellungen der Zuschauer sind teilweise sehr konkret. Lauter, breiter, aggressiver - die Forderungen haben die Entscheider in der Königsklasse bereits vernommen. Nur wie soll das genau aussehen?

Red Bull F1-Concept für 2017

Der niederländische Designer Andries van Overbeeke gibt den Wünschen der Fans ein konkretes Gesicht. "Als Künstler ist es meine Aufgabe, das zu visualisieren, was es noch nicht gibt. Ideen zu entdecken, die in der Fangemeinde kursieren, auf die Kritik der Leute am Status quo zu hören und ein Gefühl dafür zu bekommen, was sie sich wünschen", erklärt der Grafiker.

Schon vor der Saison hat van Overbeeke mit einem spektakulären Zukunftsconcept im Williams-Gewand für viel Aufsehen gesorgt. Nun hat der Designer ein neues Projekt auf seiner >> Webseite präsentiert: einen Red Bull für die Saison 2017. "Ich möchte etwas Greifbares in die Diskussion einbringen", so der Künstler über seine Motive.

In seinen Proportionen ähnelt der "RB13" der futuristischen Williams-Studie. Das Auto ist breiter und kürzer. Die Öffnungen in den Seitenkästen liegen hoch. Fette Hinterreifen sorgen für einen muskulären Auftritt. Der Heckflügel ist tief und breit, allerdings nicht so aggressiv durchgebogen wie noch beim Williams-Modell. Hier ist der Red Bull etwas näher an den aktuellen Modellen angelehnt.

Formel 1-Studie zeigt markante Frontpartie

Deutlich aggressiver präsentiert sich der Entwurf an der Front. Die bugförmige Nase steht etwas höher als bei den realen Formel 1-Autos der Generation 2015. Der Frontflügel ist nur an einer zentralen Strebe aufgehängt, was der Studie einen unverwechselbaren Look verleiht. Der Flügel selbst zeigt sich schmal und filigran und dürfte in dieser Form nicht viel Abtrieb generieren.

Zum futuristischen und aggressiven Look tragen viele scharfe Kanten und Ecken bei. Unterstützt wird das muskuläre Erscheinungsbild durch eine mattschwarze Lackierung, die nur mit glänzenden Red Bull-Sponsorlogos aufgelockert ist. Eine kleine Finne auf dem Rücken, wie man sie schon in der Saison 2007 bei Red Bull gesehen hat, rundet den Rasierklingen-Look ab.

"Red Bull ist eine perfekte Marke für solch ein böses Concept", erklärt der Künstler. "Es ist ein matt-schwarzes Biest, dessen Design von einem Kampfjet inspiriert wurde. Die Sponsorlogos bieten einen guten Kontrast. Das Williams-Concept war etwas realistischer, aber eine Aufgabe der Kunst ist es, die Grenzen des Machbaren zu verschieben." Was jetzt noch unmöglich erscheint, könne morgen schon machbar sein, so van Overbeeke. "Die Vergangenheit hat uns schon einige Male gezeigt, dass man diesbezüglich falsch liegen kann."

In unserer Galerie zeigen wir Ihnen das Red Bull Concept 2017 von Andries van Overbeeke im Detail.

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