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Red Bull gibt Aero-Screen auf

Dummy knallt mit Kopf gegen Scheibe

Red Bull - Cockpitschutz - GP Russland - Freitag - 29. April 2016 Foto: xpb 59 Bilder

Red Bull hat viel Geld in die Entwicklung der Cockpit-Schutzscheibe namens „Aero-Screen“ gesteckt. Nach einem zweiten Crashtest verlangt die FIA weitere Änderungen. Doch Red Bull hat zu viele andere Baustellen, um das Projekt weiterzuverfolgen.

17.06.2016 Michael Schmidt 1 Kommentar

Die Formel 1 setzt auf den Heiligenschein. Wenn die Formel 1-Kommission den Cockpitschutz absegnet, dann wird 2017 der Halo eingesetzt. Für 2018 stellte die FIA die Cockpitverglasung in Aussicht. Doch dazu müsste der so genannte „Aero-Screen“ weiterentwickelt werden. Im augenblicklichen Zustand bekommt er das FIA-Siegel nicht.

Die Schutzscheibe hält zwar einem aufprallenden Rad stand, doch es gibt andere Probleme. Bei einem zweiten Crashtest in einem normalen Unfall-Szenario schlug der Dummy mit seinem Kopf gegen die Scheibe. Die FIA verlangt deshalb, die Verglasung in einem größeren Bogen um das Cockpit zu ziehen, um dem Kopf des Fahrers mehr Platz zu geben.

Red Bull kann Aero-Screen nicht weiterentwickeln

Red Bull stellt die Entwicklung am Aero-Screen vorerst ein. Sie hat den Rennstall aus Milton Keynes bereits 250.000 Euro gekostet. „Wir haben zur Zeit zu viele andere Projekte am Hals. Das aktuelle Auto, das 2017er Auto und dann noch den Testträger für die breiten Pirelli-Reifen, der in der ersten August-Woche einsatzbereit sein muss. Da gehen uns die Kapazitäten aus“, erklärt Teamchef Christian Horner.

Red Bull bietet aber an, seine Entwicklung anderen Teams zur Verfügung zu stellen. Zum Beispiel Dallara. Die Italiener bauen für diverse Rennkategorien Chassis. Es ist gut möglich, dass die IndyCar und die Formel E im nächsten Jahr mit der Cockpit-Verglasung fahren.

In unserer Galerie zeigen wir Ihnen noch einmal die Bilder vom Red Bull Aero-Screen Test in Russland.

Neuester Kommentar

Die Frage ist ob die andere Lösung nicht dass selbe Problem hat. Kann mir Vorstellen das der Schutz Gegenstände von aussen nur vom Kopf fernhalten kann wenn der obere Abschluss nicht zu weit vom Kopf entfernt ist.
Was nützt es wenn der Schutz von aussen funktioniert, ich mich aber von Innen verletze?

bschenker 17. Juni 2016, 14:03 Uhr
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