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Red Bull hofft auf das Rennen

"Im Qualifying fehlt uns Saft"

Daniil Kvyat - Red Bull - Formel 1 - GP China - Shanghai - 10. April 2015 Foto: xpb 76 Bilder

Nach einem starken Freitagstraining verlief die Qualifikation für die Red Bull-Teams enttäuschend. Nur Daniel Ricciardo schaffte den Sprung ins Q3. Auf Mercedes fehlten 1,8 Sekunden. Fahrer und Ingenieure machen dafür die fehlende Leistung im Power-Modus verantwortlich.

11.04.2015 Michael Schmidt

Im Longrun am Freitag fuhr Daniel Riccardo auf Ferrari-Niveau. Auf eine Runde fehlte ihm nur eine Sekunde auf die Mercedes. Auch Toro Rosso schien ein sicherer Kandidat für die Top Ten in der Qualifikation. Am Ende schaffte nur Daniel Ricciardo den Sprung ins Q3. Daniil Kvyat, Max Verstappen und Carlos Sainz landeten auf den Plätzen 12, 13 und 14.

Dabei gab es bei Red Bull keine technischen Probleme. Der Ärger mit dem Bremsen vom Freitag war verschwunden. Man hatte die Bremsbelüftungen zu stark abgedeckt. Auch der Defekt am Antrieb der MGU-K in Kvyats Renault-Motor konnte noch vor dem Abschlusstraining repariert werden. Deshalb war die Ausbeute im entscheidenden Part des Trainings enttäuschend. Wie Ricciardos Rückstand von 1,8 Sekunden auf die Mercedes.

Red Bull ist gut für eine Wunderheilung

Ricciardo hatte für seinen siebten Startplatz eine einfache Erklärung: "Am Samstag fehlt uns der Saft. Es scheint so, als könnten Mercedes und Ferrari bei Bedarf mehr Power mobilisieren. Damit sind wir auf eine Runde gehandikapt. Aber unser Speed im Rennen stimmt mich zuversichtlich."

Der Australier bestätigte die Aussagen von Teamberater Helmut Marko, wonach die Leistungskurve des Renault-Motor im oberen Drehzahlbereich merklich abflacht. "Irgendwie kommt da nicht mehr viel. Das war schon im letzten Jahr so."

Dafür zeigte sich Ricciardo mit den Verbesserungen am Auto zufrieden. "Das kleine Aero-Upgrade und die Fortschritte bei der Fahrbarkeit des Motors haben geholfen. Die Power beim Beschleunigen ist einfacher zu kontrollieren. Das verbessert die Traktion. Und in den schnellen Kurven ist unser Auto besser ausbalanciert."

Der WM-Dritte des Vorjahres hofft, dass Renault bis zum Start der Europa-Saison mehr Leistung findet, und dass die Lücke zu Mercedes und Ferrari dann mit dem großen Aero-Facelift geschlossen werden kann: "Wenn es ein Team gibt, das eine Wunderheilung schaffen kann, dann unseres. Wir haben die entsprechenden Leute dafür. Ferrari ist es gelungen, und es gibt keinen Grund, warum wir das nicht auch schaffen können."

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