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Red Bull hofft auf Regen

„Im Prinzip keine Chance gegen Mercedes“

Kimi Räikkönen - Formel 1 - GP Ungarn 2016 Foto: xpb 129 Bilder

Der GP Ungarn brachte den Mercedes-Jägern die Ernüchterung. Red Bull und Ferrari mussten einsehen, dass Mercedes unter normalen Bedingungen auf keiner Strecke schlagbar ist. „Unsere beste Chance war Monte Carlo. Jetzt kann uns nur noch Regen helfen“, betet Max Verstappen.

29.07.2016 Michael Schmidt

Der Hungaroring zählte zu den Rennstrecken, auf denen sich Red Bull und Ferrari gute Chancen gegen Mercedes ausgerechnet hatten. Auch bei normalen Bedingungen. Die Realität sah anders aus. Mercedes fuhr seinen Verfolgern zwischen 4 und 5 Zehntel davon. „Unter normalen Umständen haben wir keine Chance mehr gegen die Mercedes“, bedauert Daniel Ricciardo. Sebastian Vettel gab zu: „Mercedes fuhr in Ungarn in einer anderen Liga.“

Red Bull und Ferrari fürchten, dass sich daran auch im Rest der Saison nichts mehr ändert. „Im Regen haben wir eine echte Chance gegen Mercedes. Auf trockener Strecke wird es schwierig. Monte Carlo war wahrscheinlich unsere beste Chance. Singapur kommt vielleicht noch dahin“, urteilt Max Verstappen. Er schließt daraus: „Wir müssen zur Stelle sein, wenn Mercedes Probleme bekommt, oder sich die Fahrer wie in Barcelona ins Auto fahren.“

Mercedes kann an der Spitze den Speed bestimmen

Red Bull und Ferrari wollen ihre 2016er Autos weiterentwickeln, während sich Mercedes bereits voll auf 2017 konzentriert. Viel ist aber von den Mercedes-Gegnern nicht zu erwarten. Das Konzept des Ferrari SF16-H scheint ausgereizt. Keine der letzten Neuentwicklung brachte einen Fortschritt. Auch Red Bull bewegt sich nur noch in kleinen Schritten vorwärts. Der neue Frontflügel sieht optisch aus wie der alte. Er ist aber um ein paar Kilogramm leichter. Das hilft Red Bull mit Ballast zu spielen.

Interessanterweise war der Vorsprung der Mercedes zuletzt im Rennen größer als im Training. „Sie haben in Ungarn nur mit uns gespielt“, gibt Ricciardo zu und spricht dabei die Bummelei von Lewis Hamilton an der Spitze des Feldes an. Kollege Verstappen glaubt, dass Red Bull in Ungarn die Mercedes im Training vielleicht herausfordern hätte können: „Ich sage nicht, dass wir sie geschlagen hätten. Aber bei einem normalen Training wären wir näher dran gewesen.“

Und warum sind die Silberpfeile dann im Rennen so unantastbar? „Weil sie an der Spitze ihr Tempo bestimmen können. Sie schonen die Reifen in sauberer Luft wie es am besten für sie passt. Wir fahren uns in den Turbulenzen die Hacken ab und können die Reifen nicht so managen wie wir wollen. Das drückt natürlich auf den Speed“, antwortet Verstappen.

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