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Formel 1: GP China - Qualifying-Analyse

Red Bull im Qualifying wieder unschlagbar

Formel 1 GP China 2010 Qualifying Foto: xpb.cc 63 Bilder

Red Bull hat der Konkurrenz im Qualfying zum Grand Prix von China wieder mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Auch für das Rennen gilt Red Bull als Favorit, allerdings will auch Ferrari ein Wörtchen um den Sieg mitreden.

17.04.2010 Bianca Leppert

Vier Pole-Positionen in vier Rennen. Eine deutlichere Sprache könnte Red Bull im Qualifying nicht sprechen. Drei Mal war es Sebastian Vettel der von ganz vorne ins Rennen ging, einmal Mark Webber. Obwohl Webber das ganze Wochenende über in einer besser Form schien, machte ihm Vettel im entscheidenden Qualifying nun aber einen Strich durch die Rechnung. Das lag vor allem daran, dass Vettel in letzter Minute das Set-up wechselte.

Erst kurz vor dem Qualifying wuselte man bei Red Bull durch die Box, um die Änderungen noch umzusetzen. "Vielen Dank an die Mechaniker, die kein Mittagessen hatten wegen all der Änderungen, die zwischen dem Freien Training und dem Qualifying gemacht wurden", sagte Vettel. Aber nicht nur die Verbesserung des Set-ups sondern auch ein neuer Frontflügel hat die Red Bull Piloten wieder mal unerreichbar für die Konkurrenz werden lassen.

Ferrari steigert sich langsam

Diesen Trend will Fernando Alonso im Rennen natürlich stoppen. Für manche mag es überraschend gewesen sein, dass der Spanier im Qualifying plötzlich auftrumpfte, war er doch in den Freien Trainings eher verhalten unterwegs und hatte einen weiteren Motorschaden zu beklagen. Doch Ferrari folgt über das Wochenende hinweg eine andere Strategie. Am Freitag fahren die Italiener immer mit viel Sprit an Bord. Außerdem versucht man die Uralt-Motoren zu schonen.

"Ich denke, wir sind bei trockenen Bedingungen mindestens auf dem Niveau von Red Bull", prophezeite Alonso. Die Techniker glauben sogar, dass die roten Autos in puncto Reifenverschleiß einen kleinen Vorteil haben. Ferrari profitierte im Qualifying auch von den Neuerungen im Bereich der Aerodynamik. "Ich bin zufrieden mit dem neuen Aerodynamikpaket und nur dank dieser Teile, war ich in der Lage an der Pressekonferenz für die Top 3 Fahrer teilzunehmen", lobte Alonso sein Team.

McLaren etwas enttäuschend

McLaren enttäuschte die Experten nach der guten Vorstellung in Q1 und Q2 allerdings im dritten Qualifying-Abschnitt. Die Erklärungen sind einfach. Lewis Hamilton hatte beim Einlenken in Kurve 11 zu kämpfen und ließ dort die meiste Zeit liegen. "In den anderen beiden Sektoren war Lewis so schnell wie die Red Bull", beharrte Teamchef Martin Whitmarsh.

Jenson Button erklärte: "Ich habe zu spät das richtige Set-up gefunden. Anderthalb Tage habe ich mit schlechter Traktion ausgags der langsamen Kurven gekämpft. Als ich das endlich aussortiert hatte, habe ich zu lange gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Ein Training mehr, und ich hätte voll davon profitiert." Im Rennen könnten die beiden Engländer dank des F-Schacht Systems aber wieder einen Vorteil haben, weil sie nur schwierig zu überholen sind.

Rosberg kämpft erneut um Podium

Nico Rosberg steht direkt vor den beiden McLaren. Nach dem Qualifying war er aber erst einmal überrascht und konnte nicht erklären, warum er plötzlich näher an der Spitze dran ist, als bisher. Sicher hat der neue Heckflügel seinen Teil dazu beigetragen. Insgesamt scheint bei dem Mercedes GP Piloten aber einfach alles zu passen. Zumindest beim Silberpfeil von Rosberg.

Der entscheidende Faktor im Rennen wird am Sonntag die Wettervorhersage spielen. Wenn es regnet, könnte sich die Hackordnung wieder in Luft auflösen und die richtige Strategie entscheiden. Denn noch weiß keiner so genau, wann es denn regnen soll. "In dem Fall wird viel davon abhängen, wann die Reifen gewechselt werden müssen. Es richtig zu machen und dabei die beste Reifenwahl zu treffen, kann dir den Sieg bescheren, aber wenn du falsch liegst, kannst du alles verlieren", bringt es Alonso auf den Punkt.

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