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Red Bull in Singapur

Langsamere Strecke, schnelleres Auto?

Sebastian Vettel - Formel 1 - GP Singapur  2012 Foto: xpb 93 Bilder

Nach schwächeren Rennen in letzter Zeit hofft Red Bull in Singapur auf die Wende. Dabei helfen soll die Streckencharakteristik, die deutlich langsamer ist als noch in Spa und Monza. Mehr Abtrieb gleich mehr Erfolg lautet die Rechnung von Sebastian Vettel und Mark Webber.

20.09.2012 Tobias Grüner

Bei Red Bull ist zurzeit der Wurm drin. In Silverstone prosteten sich Sebastian Vettel und Mark Webber noch gemeinsam auf dem Podium zu. In den vier Rennen danach gab es nur noch einen Pokal für das Weltmeisterteam. Siege waren dabei aber jeweils außer Reichweite. "Unser Auto ist konstant schnell genug, um in die ersten Fünf zu fahren. Leider waren wir aber nicht immer in der Position für Siege", analysierte Vettel in Singapur.

Vettel und Webber verlieren an Boden

In der WM-Wertung ist der Champion mittlerweile auf Rang vier abgerutscht. "Nach Spa sah es noch besser aus", übte sich der Heppenheimer in Galgenhumor. "Aber die Dinge können sich in der Formel 1 schnell ändern. Warum sollte das Pendel nicht noch einmal in die andere Richtung ausschlagen."

Auch bei Webber zeigte die Formkurve zuletzt nach unten. Der Australier lag zwischenzeitlich auf Rang zwei der WM-Wertung hinter Alonso. Doch in den letzten vier Rennen gab es im Schnitt nur vier Zähler. Der Rückstand ist auf 47 Zähler angewachsen. "Wir hatten einige schlechte Qualifyings. Und dann gab es noch Pech mit dem Getriebe. Da kam einiges zusammen."

Dass sich Red Bull in diesem Jahr einige Ausrutscher erlaubt hat, sei laut Webber ganz logisch. "Wir haben ein Team, das Siege gewohnt ist. Achte Plätze sind nur schwer zu aktzeptieren. Da pusht man natürlich noch härter und dann passieren solche Sachen."

Red Bull zuletzt höchstens Durschnitt

Die Hoffnung bei Red Bull ist, dass es in Singapur wieder besser funktioniert. "Die Strecke ist nicht mit Spa und Monza zu vergleichen. Es ist wie ein Neustart, bei dem wir wieder gute Chancen haben, nach vorne zu kommen", blickt Webber optimistisch nach vorne. "Niemand hat zuletzt dominiert. Die Abstände waren eng. Ich denke nicht, dass sich das bis Saisonende ändern wird. Wir müssen die Saison so gut beenden wie wir sie begonnen haben. Zuletzt war das höchstens Durchschnitt."

Vor allem im Qualifying muss sich Red Bull steigern. "Da hatten wir zuletzt keine Chance. Die Mercedes-Autos hatten in Monza riesige Heckflügel mit großen DRS-Flaps. Die waren damit auf der Geraden und in den Kurven schnell."

Problem Lichtmaschine nicht 100 Prozent gelöst

Neben dem fehlenden Speed sorgte zuletzt auch das Thema Lichtmaschine für Kopfzerbrechen. "Wir sind immer noch nicht 100 Prozent sicher", erklärte Vettel, der in Valencia und Monza wertvolle Punkte liegen ließ. "Es ist nicht leicht zu ergründen, sonst hätten wir das Problem schon nach dem ersten Defekt beseitigt. Renault hat hart daran gearbeitet. Ich bin zuversichtlich, dass es nicht mehr auftritt."

Webber blieb bisher verschont, hat aber auch keine Erklärung dafür warum. "Das Thema betrifft mich aber natürlich auch. Renault arbeitet wie verrückt an einer Lösung. Sie sind dabei immer ehrlich. Sie haben einige Dinge gefunden. Wir hoffen, dass es funktioniert."

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