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Japan-Favorit Red Bull

Keine Angst vor Regen-Qualifying

Vettel & Webber beim GP Japan Foto: xpb 24 Bilder

Red Bull kann in Suzuka eigentlich nur das Wetter stoppen. Am Samstag soll der große Regen kommen. Für das Rennen prognostizieren die Wetterfrösche trockene Bedingungen. Trotzdem macht sich Sebastian Vettel über das Wetter keine Gedanken.

08.10.2010 Michael Schmidt

Ist dieser Red Bull in Suzuka zu schlagen? Unter normalen Umständen nicht. Deshalb heißen alle bis auf Red Bull den für Samstag angekündigten Regen willkommen. Er kann die Hierarchie durcheinanderwirbeln, die auf trockener Straße festzementiert scheint. Alles andere als ein Doppelsieg für Red Bull wäre eine Überraschung.

Vettel mit Pech aus der Favoritenstellung

Doch noch nie, wenn die Red Bull als haushohe Favoriten in das Rennen gegangen sind, haben Mark Webber und Sebastian Vettel die maximale Punktzahl geholt. Nur Webber erfüllte in Barcelona, Silverstone und Budapest sein Soll. Er gewann alle drei Grand Prix. Bei Vettel kam immer etwas dazwischen. In Barcelona die gebrochene Bremssscheibe. In Silverstone Lewis Hamilton, der ihm den rechten Hinterreifen aufschlitzte. In Budapest der verschlafene Re-Start nach der Safety-Car-Phase, der ihn eine Durchfahrtsstrafe kostete.

Wird diesmal der Regen zum großen Gegner von Red Bull? Extreme Wetterbedingungen strafen immer die Schnellsten. Vettel macht sich deswegen keine Sorgen: "Ein gut ausbalanciertes Auto funktioniert auch im Regen. Ich muss am Samstag auch nicht mehr mit dem Setup bei Null anfangen. Eine echte Regenabstimmung gibt es sowieso nicht mehr. Schon gar nicht, wenn man wie in Suzuka auch im Trockenen mit viel Abtrieb unterwegs ist. Da kannst du im Regen nicht mehr viel dazugeben."

Regen kommt Red Bull ungelegen

Teamberater Helmut Marko ist sich da noch nicht so sicher. "Der Regen kommt ungelegen, wenn du so überlegen bist. Es stimmt, dass wir bei dem einen Regenrennen in diesem Jahr nicht so stark ausgesehen haben. Suzuka ist eine sehr lange Strecke. Da kann es wie früher am Nürburgring auf einem Streckenteil mehr regnen, auf dem anderen weniger. Es ist unheimlich schwer, da im entscheidenden Moment das Richtige zu tun."

McLaren sieht nach einem völlig verkorksten ersten Trainingstag den Regen als Mitspieler. Ferrari-Pilot Fernando Alonso warnt dagegen: "Unser Auto geht gut im Regen, aber da spielt auch der Faktor Glück eine große Rolle. Der Regen kann jedem dazwischenfunken. Bei wechselnden Wetterbedingungen kommt es darauf an, zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Reifen unterwegs zu sein. Außerdem kommen dann Teams ins Spiel, mit denen man auf trockener Piste nicht rechnen würde. Renault, Mercedes und Williams können bei Regen uns allen in die Suppe spucken."

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