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Red Bull

Kostet Missverständnis Vettel die Pole?

Vettel & Webber GP Korea 2012 Foto: Red Bull 24 Bilder

Sebastian Vettel war bis kurz vor Schluss des Qualifyings der schnellste Mann in Korea. Doch dann schnappte ihm Teamkollege Mark Webber mit dem letzten Schuss doch noch die Pole Position weg. Wir erklären, was schief lief.

13.10.2012 Tobias Grüner

Wer vor dem Qualifying von Korea auf eine Pole Position von Sebastian Vettel wetten wollte, bekam keine guten Quoten. Zu überlegen war der Heppenheimer in den Trainingssessions. Und auch in den ersten beiden K.O.-Runden bestätigte Vettel den Eindruck. Mit seinem ersten Schuss im Q3 schien dann alles klar. Doch dann kam der unerwartete Konter seines Teamkollegen.

Vettel läuft auf Massa auf

Mit sieben Hundertstel Vorsprung schob sich Mark Webber auf die Pole Position. Die Reaktion Vettels in seinem letzten Versuch fiel zu langsam aus. Schon die ersten beiden Sektoren zeigten an, dass der Deutsche seinem Teamkollegen ausnahmsweise den Vortritt lassen muss.

Die Erklärung dafür folgte erst nach der Qualifikation. "Bei meinem letzten Versuch bin ich auf der Einführungsrunde auf Felipe Massa aufgelaufen, gerade als ich die fliegende Runde starten wollte. Das war natürlich nicht ideal. Aber ich mache Felipe keine Vorwürfe. Es war mein Fehler."

Vettel zuversichtlich für den Start

Über Funk hatte er Renningenieur Guillaume Rocquelin gefragt, warum er ihn nicht vorgewarnt hatte, dass Massa seine Bahn kreuzt. "Das hätte ich früher wissen müssen. Ich dachte er fährt an die Boxen. Das war ein klassisches Missverständnis", nahm Vettel die Schuld allerdings später auf sich.

Obwohl ihm trotz der Probleme nur ein Wimpernschlag auf die Pole Position fehlte, wollte Vettel niemandem einen Vorwurf machen. "Mein zweiter Versuch war einfach nicht gut genug. Ich habe ein bisschen im Mittelsektor verloren, der zuvor eigentlich immer ganz okay war. Als die Strecke besser wurde, konnte ich mich einfach nicht entsprechend steigern."

Zum Glück für Vettel konnte außer Webber keiner seiner Gegner profitieren. Allerdings steht der Weltmeister am Start auf der schlechteren Linie. Hinter ihm lauert bereits Hamilton auf seine Chance. "Ich glaube nicht, dass der Nachteil sehr groß sein wird. Letztes Jahr sind wir auf der gleichen Position gestartet und sind ganz gut von der Linie weggekommen." Eine Statistik spricht für Vettel. Bisher hat in Korea noch kein Pilot von der Pole Position gewonnen.

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