Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Red Bull ohne TV-Kamera-Trick in Monaco

Red Bull-Nase muss umgebaut werden

Red Bull - Kamera-Nase - GP Australien 2014 Foto: Red Bull 26 Bilder

Red Bull hatte die TV-Kamera bisher in die Nase integriert. Das gefiel der FOM aber nicht, weil die TV-Bilder darunter litten. Schon in Barcelona musste Red Bull nachbessern. Es reichte aber nicht. Ab dem GP Monaco trägt der RB10 die Kameras in zwei Hörner an der Nase.

20.05.2014 Michael Schmidt

Red Bull muss zum zweiten Mal die Position der TV-Kamera in der Nase ändern. Ursprünglich wurde das TV-Auge unter dem Pirelli-Schriftzug auf der linken Seite in die Nase integriert. Das Gegenstück rechts war nur eine Attrappe. Artikel 20.3.1. des Technischen Reglements lässt dies zu.

Da die Red Bull-Nase relativ flach nach vorne ausläuft, war die Qualität der TV-Bilder bescheiden. Die FOM als Vertreter der Rechteinhaber verlangte Nachbesserungen. Red Bull präsentierte in Barcelona eine Korrektur. In die Nase wurde eine Stufe gesetzt, und in diese war die Kamera eingelassen. Wieder nur links. Auch das brachte nicht die erwünschten Bilder.

Red Bull muss TV-Kamera außen befestigen

Nach einem neuerlichen Protest der FOM folgt Red Bull notgedrungen dem Beispiel der Konkurrenz. Ab dem GP Monaco sitzen die beiden vorderen TV-Kameras in zwei Armen, die rechts und links aus dem Chassis wachsen. Wie bei Mercedes und Ferrari.

Der Titelverteidiger muss dabei die Kröte schlucken, dass eine der beiden Optiken auch nach hinten gerichtet ist. Damit kann dann der so genannte T-Tray, die vordere Kufe des Unterbodens, gefilmt werden. Das hatte im letzten Jahr für Verdächtigungen gesorgt, weil sich diese Bodenplatte am RB9 während der Fahrt stark bewegte. Sie erwiesen sich als haltlos.

Regel-konform, aber nicht Grundriss-konform

Bei der ursprünglichen Kameraposition war ein Filmen nach hinten nicht möglich. Sie war legal, weil das Reglement zwar eine Höhenvorschrift (200 bis 400 Millimeter) und einen Abstand zur A-A-Sektion (150 bis 350 Millimeter) vorgab, nicht aber eine genau definierte Entfernung zur Mittelachse des Autos. Das erlaubte es Red Bull die Kamera in die Nase zu legen.

Jetzt wurden die Techniker in Milton Keynes daran erinnert, dass es zu Paragraf 20 im Reglement auch eine Zeichnung im Anhang des Regelbuchs gebe. Quasi der Grundriss für die Positionen der Kameras und Transponder. Und dieser Grundriss zeigt ganz klar, dass die Kameras vorne außen am Chassis zu montieren sind.

In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen noch einmal den Kamera-Trick im Detail.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden