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Red Bull muss noch aufholen

"Sorgen erst in Melbourne"

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1-Test - Barcelona - 19. Februar 2015 Foto: xpb 25 Bilder

Red Bull-Renault hat bis jetzt noch nicht überzeugt. In Jerez plagten Motorprobleme den Herausforderer von Mercedes. Auch am ersten Testtag von Barcelona schaffte Daniel Ricciardo nur 59 Runden. Die Basis ist gut, bilanziert der Australier, aber es gebe noch Verbesserungsbedarf.

19.02.2015 Michael Schmidt

Das offizielle Ergebnis des ersten Testtages von Barcelona liest sich aus Sicht von Red Bull gar nicht so schlecht. Daniel Ricciardo drehte 59 Runden und lag am Ende mit 1.25,547 Minuten auf Platz 3. Dem Australier fehlten 0,536 Minuten auf den Tagesbesten Pastor Maldonado. Auf den Ferrari von Räikkönen fehlten anderthalb Zehntel - allerdings hatte der Finne Medium-Reifen drauf und Ricciardo Soft.

Ricciardo gibt zu, dass einige der Gegner im Augenblick noch besser sind. "Ferrari ist früh schnell und macht das Tempo. Und ich bin mir sicher, dass Mercedes das auch kann. Wir hinken noch ein bisschen hinterher. Das Bild ist aber noch nicht ganz klar. Wir befinden uns ja noch früh in der Testsaison. Im Moment mache ich mir keine Sorgen. Die kommen erst in Melbourne, wenn wir da hinterherfahren sollten."

Renault muss an der Fahrbarkeit arbeiten

Auto und Motor sind laut Ricciardo eine gute Startbasis. "Ich spüre, dass der Motor ein paar Pferde mehr hat. Die PS sind aber noch nicht am richtigen Platz. Wir müssen an der Fahrbarkeit arbeiten. Auch beim Auto sind wir noch nicht da, wo wir hinwollen. Sie haben heute Morgen ja bestimmt die großen Messgeräte im Heck des Autos gesehen. Prinzipiell aber fühlt sich das Auto gut an."

Erneut hielten Probleme im Umfeld des Motors den WM-Dritten lange in der Garage fest. "Das sind jetzt aber nur noch kleine Pannen. Wir mussten keinen Motor mehr wechseln wie in Jerez."

Ricciardo unternahm kürzlich einen Ausflug in die Motorsport-Vergangenheit. Er fuhr den Alfa Romeo 33TT des heutigen Teamberaters Helmut Marko auf der 72 Kilometer langen Targa Florio-Strecke. Ricciardos Augen strahlten noch in Barcelona. "Was für eine Rennstrecke, was für Autos. Leider konnte ich nicht die komplette Runde drehen, weil sich die Straße an einigen Stellen wie nach einem Erdbeben abgesenkt hat. Ich habe jetzt noch mehr Respekt vor den Rennfahrern dieser Zeit. Wenn mich Helmut mal wieder anschnauzt, werde ich mehr Verständnis dafür haben. Ich weiß jetzt, was er in seiner aktiven Zeit geleistet hat."

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