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Red Bull-Pilot Sebastian Vettel

Den meisten Sprit und die beste Rundenzeit

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 37 Bilder

Die Qualifying-Vorstellung von Sebastian Vettel wird durch die Veröffentlichung der Spritmengen noch geadelt. Der deutsche Red Bull-Pilot fuhr nicht nur die beste Zeit, er hatte dabei auch noch das meiste Benzin aller Top Ten-Piloten im Tank.

20.06.2009 Tobias Grüner

Sebastian Vettel hat nach dem Qualifying in Silverstone von "der Runde des Wochenendes" gesprochen. Beim Blick auf die Benzinmengen wird klar, warum der Deutsche Youngster so zufrieden mit seiner Vorstellung im Training war. Der 21-Jährige ist nicht nur die schnellste Zeit gefahren, er hat von den ersten zehn Fahrern auch noch den meisten Sprit an Bord.

Vettel mit perfekter Basis

"Die Ausgangssituation könnte wirklich nicht besser sein", freute sich der Heppenheimer anschließend. "Aber noch habe ich keine Punkte. Die gibt es erst im Rennen." 666,5 Kilogramm wiegt sein Red Bull am Start. Zieht man das Basisgewicht des Autos (605 Kg) ab, bleibt dem Deutschen noch Sprit für ca. 20 Runden.

Der erste Verfolger Rubens Barrichello muss mit neun Kilo weniger an Bord schon mindestens vier Runden früher zum Nachtanken. Selbst wenn Vettel am Start den Platz gegen den Brawn-Piloten einbüßt, könnte er sich die Führung an der Tankstelle schnell wieder zurückholen. Auch Teamkollege Mark Webber, der sieben Kilo leichter auf Rang drei steht, hat schlechte Aussichten. Er muss drei Runden früher an die Box.

Spritbereinigt gewinnt Rosberg

Kazuki Nakajima besitzt auf Platz fünf das leichteste Auto. Der Japaner ist für Runde 14 an der Box eingeplant. Teamkollege Nico Rosberg fährt mit neun Kilo mehr an Bord mindestens vier Runden länger. "Das Duell habe ich also eigentlich gewonnen", stellt der Wiesbadener klar.

Nach Analyse der Spritmengen ist es für den Sechstplatzierten Jenson Button umso wichtiger, seinen Platz beim Start zu verteidigen. Der WM-Spitzenreiter muss zwei Runden früher an die Box und würde bei einem Rückstand auf Rosberg wohl auch nach dem Tanken hinter dem Williams fest hängen.

Glock unterliegt Trulli erneut

Bei Timo Glock geht die Rechnung dagegen nicht auf. Zwar ist der Deutsche auf Rang acht zwei Kilo schwerer als sein Teamkollege und Qualifyingspezialist Jarno Trulli. Die vier Zehntel Rückstand lassen sich durch den Sprit für eine Runde aber nicht schön rechnen. Immerhin kann Glock zwei Runden länger fahren als sein Verfolger Kimi Räikkönen. Sollte der Ferrari mit KERS-Power am Start vorbeiziehen, könnte Glock an der Box kontern.

Ab Startplatz elf dürfen die Piloten ihre Spritmenge selbst festlegen. Heikki Kovalainen auf Rang 13 ließ den Zapfhahn am längsten geöffnet. Über 90 Kilogramm Sprit befinden sich im Silberpfeil, der mit einem langen ersten Stint nach vorne will. Den umgekehrten Weg gehen Nick Heidfeld und Lewis Hamilton: Die beiden Hinterbänkler haben freiwillig sogar weniger Benzin im Tank als Vettel an der Spitze. Im hinteren Teil des Feldes muss man allerdings etwas riskieren.

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