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Red Bull RB10 für 2014

Neuer Red Bull wird unkonventionell

Red Bull RB9 Webber Foto: Red Bull 25 Bilder

Der neue Red Bull RB10 für die Saison 2014 hat offenbar einige unkonventionelle Technik-Lösungen an Bord. Wie Teamberater Helmut Marko verriet, hat sich Stardesigner Adrian Newey wieder ein paar Tricks einfallen lassen.

05.09.2013 Tobias Grüner

Mit dem Red Bull RB10 will Sebastian Vettel 2014 den fünften WM-Titel in Serie einfahren. Obwohl die aktuelle Saison noch voll im Gange ist, wirft das kommende Jahr bereits seine Schatten voraus. Wegen der großen Reglement-Reform wird in allen F1-Fabriken bereits fleißig am neuen Modell gearbeitet - auch bei Red Bull.

Red Bull entwickelt aktuelles Auto bis zum Titelgewinn

Bei 46 Punkten Vorsprung könnte das Vettel-Team langsam die Arbeit am alten Auto einstellen und sich ganz auf den neuen Red Bull RB10 für 2014 konzentrieren. Niki Lauda vom Konkurrent Mercedes hat Vettel bereits indirekt zum Titel gratuliert. Doch noch will man die Ressourcen in Milton Keynes nicht komplett verschieben.

Im Interview mit dem Red Bull-Haussender Servus TV will Teamberater Helmut Marko von einem sicheren Titelgewinn noch nichts wissen: "Niki spricht sehr salbungsvolle Worte. Gleichzeitig fährt er nach England und sagt (zu seinem Team): Ihr müsst pushen was geht, um Red Bull zu schlagen. Da lassen wir uns nicht einlullen."

Marko gibt zu, dass die Parallel-Entwicklung nicht einfach ist. Trotzdem steht aktuell noch die Saison 2013 im Vordergrund: "Unser Plan sieht vor, dass wir bis zum Gewinn der Weltmeisterschaft voll weiterentwickeln." Je früher man den Titel einfährt, desto früher kann man sich ganz auf den neuen Red Bull RB10 für 2014 konzentrieren.

Newey arbeitet bereits am Red Bull RB10 für 2014

Aktuell wird an beiden Modellen gearbeitet: "Die Arbeit am neuen Auto läuft bereits parallel. Da gibt es verschiedene Technikgruppen unter Adrian Newey, die sich exklusiv um das neue Auto kümmern. Es ist eine wahnsinnige Belastung und Herausforderung für alle Mitarbeiter. Gott sei Dank sind alle motiviert. Deshalb sind wir sicher, dass wir es schaffen", ist sich Marko sicher.

Adrian Newey überwacht beide Projekte. Wie immer wird der Stardesigner auch mit dem Red Bull RB10 für 2014 die Grenzen des technisch Machbaren und des Reglements ausreizen. Marko deutete bereits einige Technik-Tricks an. "Ich bin sicher, dass wir im kommenden Jahr wieder mit Lösungen kommen, die nicht konventionell sind. Ich hoffe, dass wir unsere Vormachtstellung weiter halten können."

Kein Motoren-Vorteil gegenüber Renault-Konkurrenz

Ursprünglich wollte sich Red Bull auch in Sachen Motor einen Vorteil verschaffen. Mit Hilfe von Hauptsponsor Infiniti sollte der Renault-Antriebsstrang mit den beiden Hybrid-Einheiten weiterentwickelt werden, um etwas mehr Leistung herauszukitzeln. Doch die FIA schob den Plänen einen Riegel vor. Alle Renault-Kunden müssen mit dem gleichen Paket fahren. Die Hersteller dürfen jeweils nur eine Spezifikation liefern.

Newey ist für Red Bull Fluch und Segen zugleich. Der kauzige Brite reizt nicht nur die Technik oder das Reglement bis aufs Äußerste aus, sondern auch die internen Deadlines. Das dürfte mit dem Red Bull RB10 2014 nicht anders sein: "Adrian Newey ist bekannt dafür, dass er bei allen Lösungen spät dran ist, dass er extrem ist. Das macht das Ganze nicht leichter. Wir haben das aber jetzt in den vergangenen Jahren im Griff gehabt", so Marko.

In unserer Galerie zeigen wir Ihnen noch einmal die Meister-Autos von Adrian Newey.

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