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Red Bull RB11 für 2015

Newey-Renner auf letztem Drücker

Red Bull RB10 - Präsentation Jerez 2014 Foto: Baldauf / SB-Medien 61 Bilder

In der Red Bull-Fabrik findet ein Wettlauf gegen die Zeit statt. Der neuen RB11 ist noch längst nicht fertig. Zum Testbeginn in Jerez soll das Auto von Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat aber einsatzbereit sein - wenn nichts dazwischen kommt.

27.01.2015 Tobias Grüner

Bei einem Medien-Event in Milton Keynes hat Red Bull-Teamchef Christian Horner am Dienstag (27.1.2015) zugegeben, dass der neue RB11 knapp eine Woche vor der geplanten Jungfernfahrt noch ein großes Technik-Puzzle ist. "Das Auto wird gerade mit Vollgas fertiggestellt. Das ist wahrscheinlich die kürzeste Zeit für Produktion und Zusammenbau, die wir in den vergangenen 10 Jahren hatten."

Red Bull RB11 letzter F1-Renner von Adrian Newey

Die Meldung kommt nicht überraschend. Hektik in den letzten Tagen vor dem Testbeginn ist für Red Bull nicht ungewöhnlich. Adrian Newey versucht immer wieder die Entwicklungszeit bis zur letzten Sekunde auszureizen und so viele neue Ideen wie möglich in das Konzept einzubauen. Warum sollte es bei seinem letzten Formel 1-Auto für Red Bull anders sein als zuvor?

In der kommenden Saison tritt das Genie unter den Designern bekanntlich aus dem Tagesgeschäft zurück. Nur noch 50 Prozent seiner Arbeitszeit will er der Formel 1 widmen. In die Entwicklung des Red Bull RB11, die bereits seit fast einem Jahr läuft, steckte Newey aber nochmal sein ganzes Herzblut. "Er ist der Architekt dieses Autos", stellte Horner klar.

Schlechterer Jerez-Test als 2014 geht nicht

Newey wird auch in Jerez vor Ort sein und die ersten Kilometer begleiten. Bei Red Bull ist man zuversichtlich, dass Daniel Ricciardo am Sonntag (1.2.2015) zum geplanten Testbeginn direkt loslegen kann. "Es gibt noch viel zu tun", so Horner. Mit Sorgen denkt der Teamchef an die Jungfernfahrt im Vorjahr. "Wir haben an den ersten 4 Tagen ungefähr 4 Runden geschafft. Das Auto hat entweder auf der Strecke angehalten oder hat sich selbst in Brand gesteckt. Schlimmer kann es dieses Jahr gar nicht sein."

Mittlerweile ist der Optimismus zurückgekehrt. "Dieser Winter war deutlich besser als letztes Jahr. Wir wissen jetzt, wie hoch die Messlatte liegt und was wir erreichen müssen. Als Team haben wir uns weiterentwickelt und sind gewachsen. Das Auto wird in der kürzesten Zeit zusammengebaut, das Design-Team hat alle Deadlines eingehalten und alle Ziele erreicht - ich denke das war der beeindruckendste Winter, den wir als Team jemals hatten."

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