Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Red Bull schwärzt Mercedes an

Rosberg lässt sich Triumph nicht nehmen

Nico Rosberg  - Formel 1 - GP England - 30. Juni 2013 Foto: xpb 8 Bilder

Der Krieg zwischen Red Bull und Mercedes geht in die nächste Runde. Red Bull schwärzte Nico Rosberg bei den Rennkommissaren an. Es blieb bei einer Verwarnung. Indes macht man Fortschritte bei der Entwicklung.

30.06.2013 Bianca Leppert

Es hat langsam etwas von einer Komödie. Oder einem Drama. Wie man will. Der Zwist zwischen Red Bull und Mercedes fand in Silverstone seine Fortsetzung. Klingeling. Die nächste Runde des Kampfes ist eröffnet. Wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Rosberg hätte Vettel nicht überholen können

Red Bull schoss seinen Giftpfeil in Richtung Mercedes dieses Mal über einen Umweg bei den Rennkommissaren. Dort beschwerte sich das Team aus Milton Keynes, dass Nico Rosberg unter gelben Flaggen zwischen Kurve 3 und 5 in der 35. Runde nicht ausreichend verlangsamt hätte. Zu diesem Zeitpunkt kollidierten Esteban Gutierrez und Paul di Resta. Der Rennsieger musste zum Rapport antreten und seine Telemetriedaten offen legen. Doch es blieb bei einer Verwarnung. "Nico hatte zu diesem Zeitpunkt neue Reifen drauf", erklärte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Den Sieg konnte Rosberg keiner mehr nehmen. Auch wenn er von Sebastian Vettels Ausfall profitierte. Ohne den wäre aus der zweiten Champagnerdusche nach Monaco vermutlich nichts geworden. "Ich habe gespusht, aber ich hätte ihn nicht überholen können", meint Rosberg. "Ich hatte nicht genug Speed. In Sachen Pace war ich aber vielleicht sogar etwas schneller."

Safety Car spielt Mercedes in die Karten

Das sieht auch Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda so. "Wir waren in Silverstone auf dem gleichen Niveau wie Red Bull", bewertet er die Leistung seines Teams. "Es war eine super Fahrt von Nico." Die zweite Safety Car Phase spielte den Silberpfeilen in die Karten. Rosberg musste sowieso an die Box, weil die Reifen Probleme machten. "Das Team hat super reagiert", lobt Lauda seine Mannschaft. Nico hatte am Ende Blasen auf den Reifen."

In der Schlussphase bekam Rosberg schließlich noch einmal Druck von Mark Webber, der mit den weicheren Reifen zum Angriff blies. "Das war am Ende ein schmaler Grat mit Webber", meint Rosberg. "Ich musste einerseits die Reifen schonen und durfte nicht über die Kerbs fahren und andererseits auf Webber aufpassen."

Insgesamt hat man das Reifenproblem besser im Griff, als noch zu Saisonbeginn. Da werden die Stimmen der Kritiker wieder laut, die sagen, der Pirelli-Test hat Mercedes den entscheidenden Vorteil gebracht. "Ich kann diesen Blödsinn nicht mehr hören", schmettert Lauda ab. "Mit dem Gerichtsurteil wurde alles gesagt. Wir konzentrieren uns aufs Rennfahren." Das Reifenrätsel der Silberpfeile als komplett gelöst zu bezeichnen, geht zu weit. "Wir machen Fortschritte", sagt Rosberg. "Aber andere Teams machen immer noch einen besseren Job."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden