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Red Bull-Show in Budapest

"Wir dürfen morgen nicht einschlafen"

Mark Webber Foto: Red Bull 29 Bilder

Die beiden Red Bull-Piloten lieferten im Qualifying von Budapest eine große Show ab. Mehr als eine Sekunde war der Rest der Formel 1 entfernt. Im Rennen können sich Sebastian Vettel und Mark Webber nur noch selbst schlagen.

31.07.2010 Tobias Grüner

Nach den drei Trainingsbestzeiten ging auch das Qualifying klar an Red Bull. Sebastian Vettel fuhr dabei eine halbe Sekunde schneller als Mark Webber. Der erste Nicht-Red Bull war Meilen entfernt.

Alonso fehlt die Erklärung

Fernando Alonso im Ferrari hatte selbst keine Erklärung für den Sekunden-Rückstand. "In Hockenheim fuhren wir mit den Red Bull auf einem Niveau. Da waren wir im Rennen sogar schneller. Und sechs Tage später liegen wir plötzlich 1,2 Sekunden zurück. Ich hoffe, im Rennen wird der Abstand etwas kleiner. Aber das müssen wir analysieren."

Bei den beiden Red Bull-Piloten herrschte verständlicherweise gute Stimmung. "Wir haben von Freitag und Samstag noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht", freute sich Vettel. "Wir haben am Frontflügel und am Diffusor noch ein paar Änderungen vorgenommen, die uns geholfen haben."

Hungaroring wie eine komplizierte Frau

Außerdem kommt der Hungaroring den blauen Autos besonders entgegen. "Die Strecke ist wie eine komplizierte Frau, die nicht das macht, was du willst. Es gibt ständig Wellen und es ist sehr unruhig. Damit scheint unser Auto besonders gut zurechtzukommen."

Jetzt muss nur noch der Start passen. In Hockenheim streikte die Kupplung. Beide Ferrari schlüpften durch. Es war nicht der erste Elfmeter, den Red Bull in diesem Jahr verschossen hat. "Ich bin mir sicher, dass es morgen klappt. Ich stehe auf der sauberen Seite und bin zuversichtlich."

Schwierigste Aufgabe: Nicht einschlafen!

Im Rennen könnte Red Bull mit einem ganz anderen Problem zu tun bekommen. Die Konkurrenz ist soweit entfernt, dass man irgendwie die Konzentration aufrecht halten muss. "Wir müssen sehen, wie der Start läuft", kommentierte Webber. "Es kann sein, dass es danach etwas langweilig wird. Wir dürfen morgen aber nicht einschlafen."

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