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Red Bull

Strafe gegen Vettel lässt sich kaum vermeiden

Sebastian Vettel Foto: dpa 60 Bilder

Nach dem zweiten Motorplatzer des Wochenendes hat Sebastian Vettel nur noch zwei frische Motoren für den Rest der Saison. Nach Aussage von Red Bull-Teamchef Christian Horner lässt sich eine Strafe wohl kaum vermeiden.

23.08.2009 Tobias Grüner

Red Bull erlebte ein Katastrophen-Wochenende in Valencia. Statt die Aufholjagd auf Jenson Button weiter fortzuführen schrieb das Aufsteigerteam den zweiten Nuller der Saison. "Immerhin kam Jenson auch nur auf den siebten Platz und hat somit nur zwei Punkte gutgemacht", versuchte Teamchef Christian Horner der Niederlage noch etwas Gutes abzugewinnen.

Strafe für Vettel unausweichlich

Viel schwerer als das reine Ergebnis könnte aber der erneute Motorschaden bei Sebastian Vettel wiegen. "Wir haben jetzt nur noch zwei neue Motoren für den Rest der Saison für Sebastian", erklärte Horner. "Da ist es wohl kaum zu vermeiden, dass wir irgendwann eine Strafe kassieren." Jeder Pilot hat über die Saison acht Motoren zur Verfügung. Ab dem neunten müsste Vettel in der Startaufstellung um zehn Plätze zurück.

Aber warum trifft es ausgerechnet immer den Deutschen? Horner zuckt nur mit den Schultern: "Er hat einfach Pech. Das hat nichts mit dem Fahrstil zu tun. Es ist schon frustrierend." Einen besonderen Grund für die geplatzten Triebwerke konnte der Red Bull-Teamchef nicht vorbringen: "Da muss man mal bei Renault nachfragen. Es waren immer verschiedene Probleme."

Tankanlage bremst beide Red Bull-Piloten ein

Sebastian Vettel reagierte relativ ruhig auf den erneuten Motorschaden: "Solche Dinge passieren leider. Wenn man aufholen muss, sollten sie aber eigentlich nicht passieren." Es war aber nicht das einzige Problem des Deutschen an diesem Tag: Schon beim ersten Boxenstopp funktionierte die Tankanlage nicht. Es floss einfach kein Sprit und so musste der Deutsche noch einmal reinkommen und verlor damit schon früh alle Chancen auf Punkte. "Ohne die Probleme hätte Sebastian sicherlich um das Podium mitkämpfen können."

Auch Webber fiel am Ende aus den Punkten. Und auch beim Australier spielte die Tankanlage dem Team einen Streich. "Die ersten zwei Stints waren ganz in Ordnung. Aber dann gab es auch bei ihm Probleme mit dem Tanksystem", schimpfte Horner. "Wenn das nicht gewesen wäre, hätte er sicher auf Platz sieben fahren können." So kam nur der undankbare neunte Platz heraus.

Noch kein KERS in Spa

Allerdings war Horner generell nicht zufrieden mit der Pace des Autos. "Die Strecke mit ihren wenigen langen Kurven liegt uns nicht. Und das heiße Wetter hat auch der Konkurrenz in die Karten gespielt. In Spa sollte es schon besser werden." Allerdings schloss Horner einen Verzweiflungseinsatz von KERS für das Rennen in Belgien aus. "Wir haben während der Saison an dem System gearbeitet. Aber ein Einsatz steht noch nicht fest." Immerhin war dem Engländer der Humor noch nicht vergangen: "Wenn wir schon keine Motoren mehr haben, müssen wir wenigstens KERS einbauen, um voranzukommen."

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