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Red Bull uneinig

WM-Traum endgültig zerplatzt?

Sebastian Vettel & Christian Horner Foto: Red Bull 51 Bilder

Nach der Pleite von Monza herrschte Uneinigkeit im Lager von Red Bull. Ist der Weltmeisterschaftskampf nun gelaufen oder besteht noch eine Chance auf den Titel? Sebastian Vettel will auf jeden Fall weiterkämpfen.

14.09.2009 Tobias Grüner

Das Red Bull-Ziel, den Rückstand in der WM auf die führenden Brawn-Piloten zu reduzieren, wurde am Sonntag (13.9.) in Monza deutlich verfehlt. Rubens Barrichello und Jenson Button fügten dem Brawn-Konto die maximale Punktzahl zu. Bei Red Bull gab es nur einen Zähler für Sebastian Vettel, der durch den Unfall von Lewis Hamilton auch noch geschenkt war.

Drei Siege müssen her

"Wir müssen mindestens drei der verbleibenden Rennen gewinnen. Das ist eine große Aufgabe, aber es ist nicht unmöglich", erklärte Teamchef Christian Horner zur geplanten Aufholjagd. "Wir werden weiterkämpfen, bis der Titel rechnerisch nicht mehr möglich ist. Vorher ist noch nichts entschieden", so Horner trotzig.

Auch Vettel will trotz eines Rückstands von 26 Punkten und nur noch vier ausstehenden Rennen nicht aufgeben: "Jetzt habe ich nichts mehr zu verlieren und kann voll angreifen. Ich muss kompromisslos auf Sieg fahren und hoffen, dass die Dinge in meine Richtung laufen. Vielleicht schaffe ich ja das Gleiche wie Räikkönen 2007. Der hatte auch einen riesigen Rückstand und wurde noch Weltmeister."

Mateschitz und Marko resignieren

Doch nicht alle im Red Bull-Lager sehen noch Hoffnung. Ausgerechnet der Chef des Brause-Imperiums wirft das Handtuch. In Wahrheit sei schon vor Monza alles gelaufen, gab sich Dietrich Mateschitz in den Salzburger Nachrichten resigniert. Auch Red Bull-Berater Helmut Marko glaubt nicht mehr an ein Wunder. "Die WM können wir abschreiben", wird der ehemalige F1-Pilot von der österreichischen Nachrichtenagentur APA zitiert.

Doch warum ging Red Bull im Königlichen Park von Monza derart unter? Indirekt machten die Verantwortlichen den schwachen Renault-Motor verantwortlich: "Wir mussten so wenig Abtrieb fahren, um beim Top-Speed mit den Mercedes-Autos mitzuhalten. Da mussten wir Kompromisse machen." Es sei kein Zufall, dass im Qualifying sechs der ersten sieben Autos mit Mercedes-Aggregaten fuhren."

Hoffnung auf Regen in Singapur

Seinen Piloten Sebastian Vettel nahm der Engländer in Schutz: "Es war ein schwieriges Rennen für ihn. Wir hatten wenig Abtrieb und der Kurs hatte nach dem Regen am Samstag wenig Grip. Wir wussten, dass wir hier Probleme bekommen würden. Das war das Beste, das wir erreichen konnten." In Singapur hofft Horner dann im Rennen auf Regen. "Dort ist gerade Monsun-Zeit. Unser Auto ist sehr gut im Regen. Wir werden bis zum Ende kämpfen."

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