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Red Bull-Updates schlagen fehl

Zwei Sekunden Rückstand auf Mercedes

Daniel Ricciardo - Red Bull - GP Spanien - Qualifying - Samstag - 9.5.2015 Foto: Wolfgang Wilhelm 29 Bilder

Die enttäuschende 2015er Saison setzte sich für Red Bull im Qualifying zum GP Spanien fort. Für Daniil Kvyat und Daniil Ricciardo reichte es nur für die Plätze acht und zehn. Der Abstand auf Mercedes: riesig. Zu allem Überfluss degradierte Toro Rosso den großen Bruder zum B-Team.

09.05.2015 Andreas Haupt

Das hatte sich Red Bull anders vorgestellt. In Spanien wollte das Weltmeisterteam der Jahre 2010, 2011, 2012 und 2013 die Wende einleiten, und eine bislang enttäuschende Saison zum Guten wenden. Mit einem Update-Paket rund um eine neue Nase und einen neuen Frontflügel, das auf dem Papier eine halbe Sekunde versprach. Stattdessen gab es die nächste Pleite. Im Qualifying mühten sich die Daniil Kvyat und Daniel Ricciardo auf die Plätze acht und zehn.

Ricciardo verliert halbe Sekunde

Zur Pole-Zeit von Nico Rosberg fehlten zwei Sekunden. Das sind in der Formel 1 Welten. Dazu stellte Toro Rosso das Schwesterteam mit den Rängen fünf und sechs bloß. "Es ist nicht gut für uns, mehr als eine halbe Sekunde hinter den Toro Rosso zu sein", sagte Ricciardo nach dem Zeittraining. "Da können wir nicht auf den Motor verweisen."

Für den Australier war es das schlechteste Quali-Ergebnis seit er für Red Bull fährt. Abgesehen von den Startplätzen 13 und 20 in Bahrain und Abu Dhabi 2014. Die waren Strafversetzungen geschuldet. Für die erste Trainingsniederlage gegen seinen Teamkollegen hatte der dreifache GP-Sieger eine Erklärung: "In meiner letzten Runde habe ich das Heck in Kurve 10 verloren. Da ging eine halbe Sekunde drauf, und das Spiel war verloren. Aber ich denke, wir wären trotzdem hinter den Toro Rosso gelandet wären."

Das Update-Paket, das Red Bull für Spanien vorbereitet hat, bringt nicht die gewünschten Resultate. Noch nicht. "Es ist hart, darüber etwas Positives zu sagen, wenn du zwei Sekunden hinter der Spitze bist. Wir haben uns sicher mehr versprochen", berichtet Ricciardo, der anfügte: "Im letzten Jahr fehlte es uns auch an Power. Das konnten wir aber überwiegend mit unserer Aerodynamik kompensieren. Dieses Jahr gibt es jedoch keinen Bereich, in dem wir gewinnen."

Red Bull muss sich noch mehr mit dem neuen Paket vertraut machen. In den drei Freien Trainings brachte es Ricciardo auf gerade einmal 32 Umläufe. Auch Kvyat kam nicht ungehindert durch sein Programm. Schuld ist die Renault-Motorenmisere. Kyat: "Vielleicht haben wir unsere Updates noch nicht richtig verstanden." Auch Ricciardo rätselt wie der junge Russe: "Vielleicht hilft es uns, wenn wir mehr damit zum Fahren kommen. Eine Sekunde finden wir aber trotzdem nicht."

Im Rennen dürfte es für die Red Bull-Piloten angesichts der mangelnden Leistung schwierig werden, weit nach vorne zu kommen. In der Topspeed-Tabelle liegen beide Fahrer mit 322,3 (Kvyat) und 320,4 km/h (Ricciardo) im hinteren Drittel des Feldes. Renault fährt aufgrund der vielen Schäden mit gedämpfter Power. Ricciardo drückte sich auf die Frage nach der Motorleistung diplomatisch aus: "Sagen wir so: Es macht mir nicht gerade Angst."

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