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Red Bull-Urteil

Ricciardo bleibt disqualifiziert

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - 3. April 2014 Foto: xpb 11 Bilder

Red Bull hat die Berufung gegen die Disqualifikation von Daniel Ricciardo in Melbourne verloren. Das Gericht in Paris entschied, dass der Ausschluss des Australiers gerechtfertigt war. Der Pokal muss an McLaren abgegeben werden.

15.04.2014 Tobias Grüner

Die Chancen von Red Bull wurden von vornerein als gering eingestuft. So war das Urteil des FIA-Berufungsgerichts am Ende keine Überraschung. Die Entscheidung der Rennkommissare nach dem GP Australien bleibt bestehen. Daniel Ricciardo bekommt seinen zweiten Platz vom Auftaktrennen in Melbourne nicht zurück.

Ricciardo-Disqualifikation bleibt bestehen

"Nach der Anhörung aller Parteien und der Auswertung aller Einlassungen, entschied das Gericht die Entscheidung Nr. 56 der Stewards - das Red Bull Racing-Auto mit der Startnummer 3 aus der Wertung des Grand Prix von Australien zu streichen - aufrecht zu erhalten", so das Urteil im Wortlaut. Damit rücken die McLaren-Piloten Kevin Magnussen und Jenson Button auf die Plätze 2 und 3 nach vorne. Red Bull muss den Pokal nach Woking schicken.
 
Die genaue Begründung des Richterspruchs wurde noch nicht veröffentlicht. Allerdings ist klar: Red Bull konnte offenbar nicht glaubhaft machen, dass die Benzinfluss-Sensoren in Australien nicht funktioniert haben und dass man deshalb berechtigt war, die FIA Messungen zu ignorieren und nur nach den eigenen Daten zu fahren.

Red Bull akzeptiert Urteil

In einer ersten Stellungnahme akzeptierte Red Bull das Urteil der 5 Richter um den Vorsitzenden Harry Duijm (Niederlande): "Wir sind natürlich enttäuscht über das Ergebnis und hätten nicht Berufung eingelegt, wenn wir nicht davon überzeugt gewesen wären, gute Argumente auf unserer Seite zu haben. Unserer Meinung nach haben wir uns während des GP Australien an das Technische Reglement gehalten."

Der große Verlierer der Geschichte heißt Daniel Ricciardo: "Es tut uns für Daniel leid, dass er die 18 Punkte für das Rennen nicht erhält, die er unserer Meinung nach verdient hat. Wir werden aber weiter hart daran arbeiten, so viele Punkte wie möglich für das Team, für Daniel und für Sebastian (Vettel) in dieser Saison zu sammeln. Die Sache ist damit abgeschlossen. Wir blicken nach vorne uns konzentrieren uns auf den GP China am kommenden Wochenende."

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