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Red Bull verliert gegen Ferrari

Zu wenig Power gegen Rot

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - Qualifying - Samstag - 8.10.2016 Foto: sutton-images.com 57 Bilder

Red Bull träumte davon, Mercedes schon im Training zum GP Japan vom Thron zu stoßen. Doch dann landeten Max Verstappen und Daniel Ricciardo sogar hinter beiden Ferrari. Red Bull führte ein Power-Manko und Gripverlust im letzten Sektor als Gründe an.

08.10.2016 Michael Schmidt

Damit hatte Red Bull nicht gerechnet. Ausgerechnet auf der Red Bull-Strecke Suzuka blickten Max Verstappen und Daniel Ricciardo in die Auspuffrohre von zwei Mercedes und zwei Ferrari. Verstappen fehlte eine halbe Sekunde auf die Pole Position von Nico Rosberg. Ricciardo verlor noch ein Zehntel mehr.

Das hatte nach den drei freien Trainingssitzungen noch ganz anders ausgesehen. „Ferrari konnte die Power stärker aufdrehen als wir“, begründete Teamberater Helmut Marko die Schlappe im Kampf um die Plätze hinter den Mercedes. Verstappen bestätigt: „Motorleistung spielt in Suzuka eine größere Rolle als in Sepang. Das hat den Unterschied ausgemacht.“

Gripverlust in Sektor 3

Dazu kamen zu hohe Reifentemperarturen und damit Gripverlust im dritten Sektor. Red Bull war am Freitag in den S-Kurven nicht so schnell wie erwartet. Die Reifen kamen nicht schnell genug auf Betriebstemperatur. „Das haben wir für die Qualifikation geändert, und sind vielleicht ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen. Jetzt haben die Reifentemperaturen im ersten Sektor gestimmt. Dafür waren sie am Ende der Runde zu hoch“, erklärte Marko.

Max Verstappen gewann wie in Malaysia das Trainingsduell. Daniel Ricciardo machte es am Motor fest. „Ich fahre zur Zeit einen ziemlich alten Hund. Schon in Malaysia habe ich alle Zeit auf Max auf den Geraden verloren. In Austin bekomme ich eine neue Einheit. Damit sollte das Problem gelöst sein.“ Die Speedmessungen bestätigen Ricciardos Aussage. Der Malaysia-Sieger lag an allen vier Messpunkten zwischen 0,5 und 2,5 km/h hinter seinem Teamkollegen.

Für Verstappen ist vom vierten Startplatz aus noch nichts verloren. „Mercedes ist etwas schneller als wir, aber Ferrari können wir kriegen. Wir brauchen entweder den besseren Start oder die bessere Strategie.“ Da sich Mercedes, Red Bull und Ferrari gleich viele frische Reifensätze aufgehoben haben, erwartet Mercedes eine Prozession. Verstappen widerspricht: „Der Schlüssel wird sein, wer seine Reiffenabnutzung am besten im Griff hat und wer wann an die Box kommt.“

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