Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Red Bull

Vettel fährt wieder normales Programm

Sebastian Vettel Foto: Daniel Reinhard 75 Bilder

Wegen der Motorenknappheit hat Sebastian Vettel zuletzt viel Trainingszeit verloren. Nach der Pleite von Monza soll der Red Bull-Pilot in den letzten vier Rennen aber wieder das normale Programm abspulen. Es gibt nun nichts mehr zu verlieren.

18.09.2009 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Die Lage im Red Bull-Lager ist relativ aussichtslos. Nach dem Brawn-Doppelsieg in Monza ist der Rückstand von Sebastian Vettel im Titelkampf nun auf 26 Punkte angewachsen. Bei noch vier ausstehenden Rennen muss ein Wunder her. Zu verlieren gibt es nichts mehr. Red Bull will das Risiko deshalb etwas erhöhen.

Normales Programm ab Singapur

Schon ab Singapur soll die Sparpolitik in puncto Motoren aufgegeben werden. Die Teamleitung will Vettel im Training wieder sein gewohntes Programm fahren lassen, auch auf die Gefahr hin, einen neunten Motor zu brauchen und dann mit der Versetzung um zehn Startplätze bestraft zu werden.

"Es bringt jetzt nichts mehr, wenn wir weiter defensiv fahren", erklärt Red Bull-Berater Helmut Marko. "In Singapur braucht der Fahrer jede Runde, um sich auf diesen speziellen Kurs unter Flutlicht einzuschießen. Vettel würde dafür bestraft werden, wenn er wieder nur ein Notprogramm fährt."

Motorenplan für die Rennen steht

Mit nur 35 Runden fuhr der Deutsche am Freitag von Monza deutlich weniger als der Rest des Feldes. Mit etwas mehr Testzeit hätte er den entscheidenden Fehler vielleicht verhindern können. Vettel startete auf harten Reifen, weil er Angst hatte, die weichen zu schnell zu ruinieren. Die harte Mischung benötigte allerdings zu lange um auf Temperatur zu kommen. In den ersten Runden fand der Heppenheimer keinen Grip, verlor einen Platz an Robert Kubica und wertvollen Boden.

Das Programm der Rennmotoren steht dagegen schon seit Spa für den Rest der Saison fest. Nach den zwei Triebwerksschäden in Valencia blieben Vettel nur noch zwei Achtzylinder für sechs Rennen. Für die beiden Hochgeschwindigkeitsstrecken in Spa und Monza wurden die beiden Blöcke gesplittet. Der Spa-V8 kommt noch in Singapur und Suzuka zum Einsatz, das letzte Aggregat muss neben Monza noch Interlagos und Abu Dhabi überstehen. Das sind dreimal 600 Kilometer. Der Rekord für einen Renault V8 liegt bei 1.940 Kilometern.

Umfrage
Ist die Formel 1-WM mit dem Doppelsieg für Brawn GP entschieden?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden