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Red Bull vs. Mercedes

F-Schacht-Streit noch nicht beendet

Mercedes - GP Malaysia - Training - 23. März 2012 Foto: xpb 20 Bilder

Bei Red Bull will man sich nicht mit der FIA-Sichtweise zum Thema Mercedes F-Schacht anfreunden. Die Angelegenheit sei noch nicht beendet, erklärte Red Bull-Teamchef Christian Horner, obwohl der umstrittene Silberpfeil-Heckflügel schon zweimal für legal befunden wurde.

23.03.2012 Tobias Grüner

Das Thema F-Schacht lässt die Formel 1 nicht los. Nach den Querelen von Melbourne geht der Streit zwischen Mercedes und der Konkurrenz in Malaysia in die zweite Runde. Vor allem Red Bull und Lotus machen weiter Front gegen den umstrittenen Heckflügel der Silberpfeile, der Luft einsaugt und an der Unterseite des Frontflügels wieder ausbläst.

FIA erklärt Mercedes-Flügel für legal

"Es gibt eine kleine Debatte über den Mercedes-Heckflügel. Das Auto ist durch die Abnahme gegangen. Man muss also annehmen, dass die FIA mit der Konfiguration des Heckflügels einverstanden ist", erklärte Red Bull-Teamchef Christian Horner im Rahmen der offiziellen FIA-Pressekonferenz am Freitag (23.2.).

Schon in Australien befanden die Technikprüfer des Weltverbands die Mercedes-Technik als legal. Die Aktivierung des Schachts durch Einsatz des DRS verstoße nicht gegen die Regeln. Das eigentliche System sei komplett passiv. In Malaysia bestätigte Rennleiter Charlie Whiting noch einmal diese Sichtweise. "Es gibt nichts zu beanstanden."

Horner verlangt klare Ansage der FIA

Damit dürfte die Angelegenheit eigentlich beendet sein, oder? "Wahrscheinlich nicht", antwortete Horner auf die entsprechende Frage. "Ich bin sicher nicht der einzige hier, der Klarheit darüber haben will, ob diese Interpretation der Regeln akzeptiert wird oder nicht. Das versuchen wir herauszufinden. Wir hoffen diese Klarheit noch an diesem Wochenende zu erlangen."

Hinter den Kulissen arbeitet Red Bull sicher selbst schon an der Kopie des Systems. Den finanziellen Aufwand würde man sich aber sicher gerne sparen. Und nach den ersten Trainingseindrücken von Malaysia scheint Mercedes ein ernster Kandidat um die Podestplätze zu sein.

Malaysia-Protest unwahrscheinlich

Ein offizieller Protest nach dem Rennen ist allerdings unwahrscheinlich. Die FIA hatte die Teams eindrücklich gebeten, einen möglichen Einspruch schon vor dem ersten Training geltend zu machen. Das Rennergebnis solle am Sonntagabend nicht noch lange in der Schwebe hänge. Außerdem solle man Mercedes genügend Zeit zum Reagieren gegeben und nicht erst protestieren, wenn das Ergebnis nicht passt.

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