Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Red Bull

Webber von Unterboden-Diskussion genervt

Red Bull GP Kanada Unterboden 2012 Foto: Grüner 80 Bilder

Red Bull musste vor dem GP Kanada den Unterboden umbauen. Die FIA stufte zwei Löcher vor den Hinterreifen als illegal ein. Einen großen Nachteil erwarten die Piloten durch die Änderung nicht. Mark Webber ist allerdings sichtlich genervt von den Diskussionen.

07.06.2012 Tobias Grüner

In den Tagen zwischen den Rennen von Monaco und Montreal war der Unterboden von Red Bull das große Thema in den Medien. Nachdem es schon im Fürstentum Diskussionen gegeben hatte, stellte die FIA inzwischen klar, dass die Variante mit den kleinen Löchern im Unterboden illegal sei. Die Ingenieure mussten sich für Kanada eine neue Lösung ausdenken.

Bei Red Bull gibt man sich entspannt. "Das ist kein großer Nachteil. Als Fahrer spürt man den Unterschied nicht mal", erklärte Sebastian Vettel. Teamkollege Mark Webber fügte an: "Auch wenn mir das wohl keiner glauben wird, wollten wir für Valencia sowieso ein Update bringen, bei dem es keine Löcher mehr im Unterboden gibt – egal wie die Regeln gewesen wären."

Red Bull zu jeder Zeit legal unterwegs

Der Australier wirkte beim Thema Unterboden etwas gereizt. Auf die Frage, ob Red Bull in Bahrain und Monaco quasi mit einem illegalen Auto gewonnen hätte, reagierte der Routinier genervt. "Das kotzt mich wirklich an. Unser Auto hat jede technische Überprüfung nach den Rennen bestanden."

"Keiner hat in Monaco protestiert. Wir haben den Test in Bahrain bestanden. Wir haben den Test in Monaco bestanden. Und jetzt hat die FIA die Regeln klargestellt." Nach Ansicht Webbers war das Auto zu keinem Zeitpunkt illegal. "Die Regeln sind nun einfach anders. Wir hatten ein Auto, das im ersten Teil der Saison legal war. Und jetzt wurden die Regeln geändert. Wir sind sehr optimistisch, dass der Wechsel keine Auswirkungen hat."

Holt Red Bull den ersten Sieg in Kanada?

Wie gut Red Bull in Montreal sein wird, konnte Webber noch nicht sagen. "2011 waren wir auf Strecken mit wenig Abtrieb immer gut. Aber damit will ich nicht sagen, dass sich dieser Trend auch in diesem Jahr fortsetzt. Sebastian war letzte Saison nah dran am Sieg. Aber er war in der letzten Runde etwas unkonzentriert."

Ein kleiner Ausrutscher auf halbfeuchter Piste kostete Vettel damals den ersten Red Bull-Sieg in Kanada. Gerne würde der Weltmeister 2012 nachholen, was er verpasst hat. "Wir haben jede Runde geführt und waren ganz nah dran. Natürlich ärgert es einen dann, wenn man den Sieg durch einen kleinen Fehler verliert."

Mit einem Erfolg in Montreal würde sich Vettel auch in der WM-Wertung an die Spitze setzen. Aktuell führt Fernando Alonso mit drei Punkten. Dahinter liegen Webber und Vettel punktgleich auf Rang zwei. Droht da etwa wieder Ärger im Bullenstall wie schon 2010. "Das sind Probleme, die man gerne hat", grinste der Australier.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden