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Red Bull weiter mit Problemen

"Das beste in diesem Winter bisher"

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - Test - Bahrain . 27. Februar 2014 Foto: xpb 19 Bilder

Red Bull kämpft weiter mit der Technik. Auch zum Start in die letzte Testwoche verbrachte Daniel Ricciardo wieder einen großen Teil des Tages in der Garage. Nach insgesamt nur 39 Runden erklärte der Australier allerdings: "Wir machen Fortschritte."

27.02.2014 Tobias Grüner

Wann kommt endlich der große Befreiungsschlag bei Red Bull? Eigentlich hatten alle Experten erwartet, dass das Weltmeisterteam mit all seinen Ressourcen 4 Testtage vor dem Saisonstart die größten Baustellen beseitigt hat. Doch am Donnerstag (27.2.2014) lief in Bahrain wieder nicht viel zusammen.
 
Nur in der Früh sah es kurz so aus, als kommt der RB10 langsam in Schwung. "Was wir heute früh auf der Strecke geschafft haben, war das Beste im ganzen Winter. Wir haben einen Fortschritt in Sachen Power gemacht. Das ganze Paket funktionierte besser. Alle Komponenten haben besser zusammengearbeitet ", betonte Daniel Ricciardo die positiven Aspekte des Tages.

Ricciardo sieht Mercedes mit Vorsprung

Dann aber schlug das Technikpech erneut zu. Den halben Tag musste der Youngster zuschauen, wie seine Crew das Auto wieder fahrbereit machte. Erst 45 Minuten vor dem Ende der Sitzung gab es noch ein paar Kilometer. Insgesamt kamen 39 Runden zusammen. "Leider kamen kleinere Probleme am Nachmittag dazu. Es gibt nicht das eine große Problem. Wenn wir eine Sache lösen, kommt schon das nächste. Es gibt noch viele Punkte abzuhaken. Das machen wir gerade - langsam."
 
Ricciardo hofft, dass die Mechaniker-Nachtschicht das Auto wieder hinbekommen und der RB10 an seinem letzten Testtag keine Zicken mehr macht. Die ersten Wochen im Red Bull-Dress liefen für den Mann aus Down Under frustrierend. "Wir haben beim letzten Test Dinge gemacht, die wir eigentlich schon in Jerez machen wollten. Jetzt machen wir Dinge, die schon letzte Woche auf dem Plan standen. Wir sind sicher nicht da, wo wir sein wollen."
 
Schaut man sich dagegen die Zeiten und die Konstanz der Konkurrenz an, kann einem als Red Bull-Fan Angst und Bange werden. Auch Ricciardo muss zugeben: "Mercedes ist eindeutig konstant vorne. Der Rest scheint einen Schritt hintendran. Wir machen Fortschritte in Sachen Runden und bleiben optimistisch. Jeden Tag, den wir fahren, lernen wir dazu."

Red Bull verliert nicht die Hoffnung

Aussichtslos ist die Lage im Weltmeister-Camp noch lange nicht. "Von außen sieht man nur, dass wir wenig Runden fahren und die Zeiten nicht gut sind. Aber im Team sind wir immer noch zuversichtlich, dass wir vorne dabei sind. Es ist momentan schwer zu prognostizieren, was passiert. Es lässt sich aber wohl sagen, dass wir in Melbourne nicht so dominieren werden wie zum Ende der vergangenen Saison."

Der Wunsch für den letzten Testtag in Bahrain ist klar. "Ich würde gerne noch ein paar Longruns absolvieren, um ein bisschen Selbstvertrauen für das Rennen zu bekommen", erklärt Ricciardo. "Das Auto und das Team sind anders. Es gibt ein paar Dinge, bei denen es gut wäre, wenn man ein paar Runden mehr hätte. Aber ich muss das Fahren nicht neu lernen. Wenn wir mit einem schnellen Auto nach Melbourne kommen, werde ich schon ein Weg finden, es richtig zu fahren."

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