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Red Bull

Wettrennen zwischen Renault und Cosworth

Red Bull will die Motorenfrage vor dem Finale in Abu Dhabi klären. Da McLaren weiter die Mercedes-Motoren blockiert, muss sich der Vize-Weltmeister für den augenblicklichen Lieferanten Renault oder Neuling Cosworth entscheiden. Es ist eine Wahl zwischen PS und Benzinverbrauch.

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Foto: Red Bull

Mit welchem Triebwerk wird Red Bull nächstes Jahr am Start sein?

Mit welchem Triebwerk wird Red Bull nächstes Jahr am Start sein?
Mit welchem Triebwerk wird Red Bull nächstes Jahr am Sta... In Brasilien verteilite Button Bussis. Normalerweise sind seine Opfer allerdings etwas weiblicher. Sebastian Vettel versuchte die WM mit einem Endspurt noch... Doch die Brawn-Boys verpassten dem Youngster eine linke G... In Sao Paulo meldete sich auch Felipe Massa wieder zurüc... Sehr zur Freude seiner zahlreichen Fans. Jenson Button versuchte sich zunächst zu verstecken. Das gelang aber nur bedingt. Unsere Kameras entdeckten alles. Sebastien Buemi suchte unter seinem Auto sicher keine Gra... Wo Fernando Alonso lang fährt, wächst nichts mehr. Wede... Am Samstag schlug die Natur dann zurück. Ein Wolkenbruch entleerte sich pünktlich zum Qualifying ... Kehrwoche nennt man das in Schwaben. Romain Grosjean zeigte sich nicht wetterfest. Per Kran wurde sein Renault aus dem feuchten Gras gehievt. Sao Paulo, Regen, die Frisur sitzt. Auch Tonio Liuzzi fiel durch die Seepferdchen-Prüfung. Sein Force India hatte mehr als nur ein Rad ab. Der Rest der Konkurrenz tanzte fröhlich Walzer auf der n... Am besten kam Rubens Barrichello mit den widrigen Bedingu... Zusammen mit Adrian Sutil und Mark Webber belegte der Lok... Titelkonkurrent Sebastian Vettel kehrte wie ein begossene... Der Heppenheimer ging mit seinem Red Bull unter und start... Auch Jenson Button bot mit Platz 14 keine Glanzleistung. ... Am nächsten Tag sah die Welt aber schon wieder freundlic... Auch Vettel hatte neuen Mut geschöpft. Bei den Brasilianern herrschte sowieso gute Stimmung. Die Pole Position von Barrichello sorgte für ein volles ... Am Start sah es noch gut aus für Rubinho. Adrian Sutil musste sich dagegen dem KERS-Ferrari von Kim... Ganz hinten schubste Vettel den Silberpfeil von Heikki Ko... Im engen Pack ging es durch die ersten Kurven. Nach fünf Kehren war allerdings Schluss für Adrian Suti... Trulli hatte Sutil abgeschossen. Der wiederum machte Alon... Jenson Button startete eine Aufholjagd und fuhr immer wei... Platz um Platz machte der Brite gut und fand sich schnell... Auch vorne tat sich für den Briten Erfreuliches: Webber ... Zwischendurch kam Button der Spitze sogar ganz nahe. Während sich Kubica auf Platz zwei einnistete ... ... nistete Nick Heidfeld auf der Streckenmauer. Sein BMW... Für Barrichello kam es am Ende ganz dick. Ein Reifenscha... So wurde Lewis Hamilton nach einem bravourösen Rennen mi... Sebastian Vettel fuhr auf einen respektablen vierten Platz. Jenson Button freute sich über Platz fünf wie über ein... Barrichello war der erste Gratulant des neuen Weltmeisters. Auch Ecclestone gratulierte. Und Vater John Button durfte bei der Jubelorgie natürlic... Glückwünsche des ehemaligen Weltmeisters an den neuen C... Der Sieger des Rennens ging dabei fast unter. Auch der sensationelle zweite Platz von Kubica beachtete ... Webber war es egal. Auf dem Podium sprudelte der Champagner. Die Podiumsbesucher spielten allerdings nur eine Nebenrolle. Button konnte es kaum fassen, dass er es endlich geschaff... Sein Team schrieb es ihm deshalb noch einmal rot auf schw... Dann ging im Brawn-Lager der Punk ab. Der Gewinn der Konstrukteurs-WM ließ auch Barrichello ju... Der große Button mit dem Union Jack. Küsschen per Kamera in die heimischen Wohnzimmer. Am Ende saß der frischgebackene Weltmeister ganz einsam ...

Die Motorenfrage wird für Red Bull zur unendlichen Geschichte. Eigentlich wollte man sich bis zum GP Brasilien festlegen und hat nun die Entscheidung noch einmal um 14 Tage aufgeschoben. Inzwischen gab die FIA Mercedes grünes Licht, ein viertes Team zu beliefern, doch das Veto von McLaren bleibt weiter bestehen.

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Red Bull läuft die Zeit davon

McLaren-Direktor Ron Dennis vertröstete Red Bull auf die Klärung der Frage, ob Mercedes zu Brawn GP überläuft. Das kann noch Wochen dauern. "Uns läuft da die Zeit davon", gibt Red Bull-Berater Helmut Marko zu.
 
Deshalb läuft es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Renault und Cosworth hinaus. Renault legt sich mächtig ins Zeug, damit Red Bull den Auftrag verlängert. Dem Team winkt ein bekömmlicher Sponsorendeal mit Kraftstofflieferant Total. Bei Cosworth gibt es nur Motoren. Doch die werden aus technischer Sicht immer interessanter. Angeblich verspricht Cosworth seiner Kundschaft 15 PS mehr als bei Mercedes. Als einziger Motorenhersteller darf Cosworth bis zum 1.Mai 2010 an seinem Triebwerk Entwicklungsarbeit betreiben.

Auch Standfestigkeit und Spritverbrauch spielen eine Rolle
 
Red Bull-Designer Adrian Newey stattete der Firma aus Northampton bereits einen Besuch ab. Nico Rosberg warnt jedoch vor allzu großem Optimismus beim Thema Cosworth, selbst wenn die kolportierten PS-Zahlen stimmen. "Die Motorleistung ist eine Sache. Aber auch der Spritverbrauch und die Standfestigkeit spielen 2010 eine große Rolle. Es ist für Cosworth unheimlich schwierig, alle drei Disziplinen in der Kürze der Zeit zu lösen."
 
Renault hat seit dem Motorendebakel von Valencia viel an seinen Triebwerken gearbeitet. Der Ärger mit den Kurbelwellenlagern ist im Griff. Das zu geringe Lagerspiel bei einigen Exemplaren wurde sofort nach Valencia bei allen noch frischen Triebwerken auf ein sicheres Maß korrigiert. Seitdem gab es keine Klagen mehr. Sebastian Vettel ist nach zweieinhalb verregneten Freitagstrainings mit seinen Motoren wieder im Soll. Er muss nicht mehr Kilometer sparen.
 
Der Einsatzmotor von Interlagos hatte schon Monza und Suzuka auf der Kurbelwelle. Für Abu Dhabi wird das Triebwerk eingebaut, das in Spa Premiere feierte und in Singapur den zweiten Grand Prix abspulte. Vor dem dritten Einsatz haben beiden Motoren knapp über 1.900 Kilometer auf der Uhr. "Der Leistungsverlust der Motoren bei längerer Laufzeit ist bei Renault nicht so groß wie bei anderen", weiß Teamchef Christian Horner zu berichten.

Der Renault-Motor steht besser da als der Mercedes-Motor

Renault hat auch viel am Spritverbrauch gearbeitet. Bei Red Bull glaubt man, dass die französischen Achtzylinder in dieser Disziplin auf dem Niveau von Mercedes, wenn nicht sogar schon besser sind. Ein Beispiel: Mark Webber hatte beim Start 5,5 Kilogramm mehr Benzin an Bord als Rubens Barrichello. Er kam aber mit der ersten Tankfüllung fünf Runden weiter als der Brasilianer. Pro Runde wird in Interlagos 1,8 Kilogramm Benzin verbrannt. Bei fünf Runden Differenz hätte Webber bei identischem Verbrauch also neun Kilogramm mehr im Tank haben müssen.
 
Auch wenn man einrechnet, dass Webber im Windschatten des Brawn GP mehr Benzin sparen konnte als Barrichello, dass der Red Bull auf etwas weniger Abtrieb getrimmt war und deshalb weniger Luftwiderstand bot und dass Brawn GP mit einer konservativen Restmenge an die Tankstelle kommt, steht Webbers Renault V8 besser da als Barrichellos Mercedes-Achtzylinder.

Autor: Michael Schmidt
tim | 20.10.2009, 11:47 Uhr

"Vor dem dritten Einsatz haben beiden Motoren knapp über 10.900 Kilometer auf der Uhr."

Das wäre ja ein beeindruckender Rekord ;-) Es werden wohl eher 1.900 Kilometer sein.

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