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Red Bull will Schumi

Foto: Daniel Reinhard 70 Bilder

Getränke-Milliardär Dietrich Mateschitz ist wieder einmal auf Einkaufstour. Der Österreicher würde liebend gern Michael Schumacher in seinem Red Bull-Team sehen und heizt damit das Fahrerkarussell wieder einmal richtig an.

19.04.2006

Die Spekulationen um einen möglichen Rennstall-Wechsel von Ferrari-Pilot Michael Schumacher reißen nicht ab. Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz erklärte in der
"Motorsport aktuell" , dass "wir ihn im Juni oder Juli kontaktieren werden". Der Milliardär aus Österreich bestätigte, dass er für die Saison 2007 einen der drei Top-Fahrer verpflichten will.

Auf die Frage, ob Schumacher komme, antwortete der Österreicher, der 2004 in die Formel 1 als Team-Besitzer eingestiegen war: "Schön wär's." Bislang habe es aber keine Verhandlungen gegeben, stellte Mateschitz vor dem Großen Preis von San Marino in Imola am Sonntag (23.4.) klar.

Dietrich Mateschitz: "Schumi zu BMW"

"Neben einen Michael Schumacher gehört ein junger, aufstrebender Fahrer", befand Mateschitz, der in seinem Team neben Routinier David Coulthard (Schottland) den 23-jährigen Österreicher Christian Klien hat. Die Motoren bekommt Red Bull Racing derzeit von Ferrari.

"Ich würde auch nicht ausschließen, dass Michael zu BMW geht", heizte Mateschitz die Gerüchteküche weiter an, nachdem zuletzt Renault-Teamchef Flavio Briatore ein angebliches Interesse an seinem einstigen Schützling bekundet haben sollte.

Montoya als Trostpreis?

Derweil betont Schumacher-Manager Willi Weber, dass Schumacher erst einmal grundsätzlich entscheiden müsse, ob er er überhaupt weiterfahren will. Falls ja, werde man zuerst mit Ferrari verhandeln. Auch Renault-Teamchef Flavio Briatore muss sich hinten anstellen. Der Italiener hatte Weber signalisiert, Schumacher solle erst mit ihm sprechen, bevor er bei Ferrari verlängere.

Im Sommer will sich der siebenmalige Weltmeister Schumacher entscheiden, ob er seine Karriere fortsetzt oder nicht. Zu 99,9 Prozent würde er bei einer weiteren Verlängerung seiner einzigartigen Laufbahn bei Ferrari bleiben, betonte der Kerpener bereits mehrfach.

Dass die Wahrscheinlichkeit, den Rekord-Weltmeister an Land zu ziehen trotz sattem Budget und Stardesigner Adrian Newey im Aufgebot nur sehr gering ist, weiß auch Dietrich Mateschitz. So wurde der Österreicher schon in einer komlumbianischen Zeitung zitiert, er könne sich vorstellen, mit Juan Pablo Montoya zu verhandeln, der zum Jahresende frei wäre.

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