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Red Bull mit Problemen

Red Bulls Reifenärger: Sie halten keine Runde

Sebastian Vettel - GP Ungarn - Formel 1 - 29.7.2011 Foto: xpb 61 Bilder

Schon wieder Alarm bei Red Bull. Die Reifen, Marke "supersoft" brachen in der ersten fliegenden Runde schon im zweiten Sektor ein. Ferrari hatte das gegenteilige Problem. Im ersten Sektor war noch kein Grip da. Fernando Alonso prophezeiht ein Rennen der Taktikfüchse.

29.07.2011 Michael Schmidt

Red Bull hadert mit den Reifen. Oder liegt das Problem im Auto? Am Nürburgring kamen die Reifen zu langsam auf Temperatur. Am ersten Trainingstag in Ungarn trat das Gegenteil ein. Der superweiche Reifen hielt keine Runde. Im ersten Sektor waren Sebastian Vettel und Mark Webber noch bei der Musik. Dann verlor der Gummi Grip. Auf dem Rest der Runde verloren die Red Bull auf den Trainingsschnellsten McLaren noch fast eine halbe Sekunde. Immerhin stimmten die Dauerläufe. Da lagen Red Bull, Ferrari und McLaren auf einer Ebene.

Taktikfüchse im Rennen entscheidend

Bei Ferrari lag das Problem im ersten Sektor. "Ich habe da nicht hundert Prozent aus dem Reifen herausgeholt. Der Grip war noch nicht da", meinte Fernando Alonso. "Wir müssen wahrscheinlich an unserer Aufwärmrunde etwas ändern."

Der einzige, der keine Probleme hatte, war Nürburgring-Sieger Lewis Hamilton. Der McLaren-Pilot fuhr wie auf Schienen. Alonso lässt sich trotzdem nicht aus der Ruhe bringen. Der Rückstand von 0,241 Sekunden ist kein Beinbruch: "Wir sind bei der Musik. Das wird wieder ein ganz enges Rennen zwischen den drei Topteams."

Eines trat am ersten Trainingstag auf dem Hungaroring deutlich zutage. Der extraweiche Reifen bricht relativ schnell ein. Alonso erwartet deshalb ein Rennen der Taktik. "Die einzelnen Autos werden unterschiedlich lang mit den Reifen fahren können. Viel wird davon abhängen, wie die Rennreifen im Training behandelt werden. Je weniger Stress, umso besser. Umso mehr Freiheiten bei der Taktik hast du."

Keine Prozession in Ungarn

Der Spanier verspricht viele Überholmanöver auf einer Strecke, bei denen früher die Autos 70 Runden lang aufgereiht im Konvoi fuhren. "Im letzten Jahr war Vettel eine Sekunde pro Runde schneller als ich. Er konnte mich das halbe Rennen lang nicht überholen. Das wird dieses Jahr nicht mehr passieren. Die Reifen werden es richten. Es wird zwischen drei und vier Stopps geben. Das verspricht große Qualitätsunterschiede zu unterschiedlichen Zeiten. DRS und KERS wirst du zum Überholen gar nicht brauchen."

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