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Regen in Interlagos

Sutil fährt früh, Hülkenberg spät

Nico Hülkenberg - Sauber - Formel 1 - GP Brasilien - 22. November 2013 Foto: xpb 99 Bilder

Adrian Sutil und Nico Hülkenberg spulten am Freitag ein unterschiedliches Programm ab. Sutil fuhr im ersten Training mehr, Hülkenberg legte den Fokus auf die zweite Session. In der Frage Regen oder nicht ist man sich noch nicht ganz einig.

22.11.2013 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg brannte am Nachmittag 20 Runden auf den feuchten Asphalt. Mehr fuhr keiner. Vor allem auf den Extrem-Regenreifen war der Sauber-Pilot ungewöhnlich viel unterwegs. Die grobstolligen Pneus müssen auch noch für den Rest des Wochenendes halten. Kein Problem für Hülk. "Die sind noch ganz in Ordnung."

Hülkenberg fordert Verbesserung im Regen

Mit seinem Auto war der Rheinländer aber nicht ganz zufrieden. Die guten Ergebnisse aus den letzten Wochenenden scheinen auf feuchter Strecke nur schwer zu wiederholen. "Wenn wir uns nicht verbessern, dann nicht. Die Balance hat noch nicht gepasst. Ich hatte sehr viel Untersteuern. Dadurch überhitzen die Reifen vorne. Das wird schlimmer und schlimmer."
 
Auf den Extrem-Regenreifen klagte Hülkenberg auch über Probleme mit blockierenden Vorderrädern. Erst mit dem Wechsel auf Intermediates linderte sich das Problem etwas. In der Vergangenheit hatte der Emmericher auf feuchter und halbfeuchter Strecke einige Husarenritte in Brasilien hingelegt. "Dieses Jahr hätte ich nichts gegen trockenes Wetter. Das macht hier auch Spaß", grinste Hülk.

Force India besser im Regen als früher

Landsmann Adrian Sutil ist sich noch nicht ganz sicher, welche Bedingungen seinem Force India besser schmecken. Eigentlich war Regen in diesem Jahr nicht die Stärke des Autos. "Heute war es vom Gefühl her aber nicht schlecht. Es lief deutlich besser als zuletzt", berichtete der Bayer später zufrieden. "Ich glaube schon, dass wir Top Ten schaffen können."

In der ersten Sitzung war Sutil 25 Runden gefahren. Nur Grosjean und Gutierrez waren noch fleißiger. Am Nachmittag ließ er es dann mit nur 7 Umläufen etwas ruhiger angehen. Im Gegensatz zu Hülkenberg rührte er die Extrem-Regenreifen nicht an. "Die sind ja limitiert. Wir wollten Reifen sparen. In der Früh bin ich dafür viel mit dem Intermediate gefahren. Der war am Ende der zweiten Sitzung dann vorne völlig fertig. Deshalb war die Zeit auch nicht so gut."

Generell fällt das Urteil über die profilierten Pirelli-Gummis nicht gut aus. "Die Reifen sind allgemein ein bisschen schlecht. Die halten nur ein oder zwei Runden. Dann gehen die Zeiten um eine Sekunde ein. Die eine Runde, die man hat, muss dann passen. Die alten Bridgestone-Reifen waren konstanter und hielten länger. Das hat mir besser gefallen. Damit war ich auch immer vorne dabei."

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