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FOTA-Teams diskutieren über drittes Auto

Ferrari Foto: dpa

Auch wenn das Teilnehmerfeld für die kommende Saison gut gefüllt ist, wollen die Teams vor dem Rennen in Monza noch einmal über die Möglichkeit diskutieren, ein drittes Auto in ausgewählten Rennen einzusetzen.

29.08.2009 Tobias Grüner

Was zunächst als Möglichkeit gesehen wurde, ein zu kleines Feld aufzufüllen, ist nun zu einer fixen Idee geworden. Vor allem Ferrari scheint begeistert von der Vorstellung, drei rote Autos im Feld zu haben. Auch wenn noch längst nicht klar ist, ob Michael Schumacher je wieder Formel 1-Rennen fahren kann, wird der Deutsche immer wieder beispielhaft in die Diskussion eingebracht.

Ferrari als Vorreiter

"Wenn sonst alles passt, warum sollten wir ihn nicht wieder in einem Ferrari sehen?", erklärt Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali gegenüber der englischen "Times". Ferrari kämpft an vorderster Front für die Einführung eines dritten Autos. Dabei gehe es nicht nur um die Person Schumacher sondern um das Wohl der Formel 1. "Wir haben das Gefühl, dass es der Formel 1 zugute kommt. Es ist besser abzusichern, dass die größeren Teams drei Autos haben, weil es das ist, was die Leute wollen."

Allerdings dürfte die Idee bei den kleineren Teams nicht gerade auf Gegenliebe stoßen. Vor allem die Nicht-FOTA-Mitglieder Williams und Force India werden gegen diese Pläne Sturm laufen. "Mit allem Respekt gegenüber den kleineren Teams: Der Wert der Formel 1 besteht in den guten Fahrern, großen Persönlichkeiten und einer großen Marke", erklärt Domenicali.

Whitmarsh will Talente im dritten Cockpit

Dieser Idee scheint auch McLaren nicht abgeneigt. "Wir würden das unterstützen", wird Teamchef Martin Whitmarsh zitiert. Allerdings müsse man die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Kleinere Teams dürften nicht auf der Strecke bleiben, nur damit das Spektakel verbessert wird. "Wir wollen sicherstellen, dass alle Teams gesund sind."

Whitmarsh nannte es ein "interessantes Konzept". Vor allem die Möglichkeit junge Nachwuchsfahrer einzusetzen sei verlockend. "Aber wenn es nur darum geht, die besten drei Fahrer in den besten drei Autos fahren zu lassen, bin ich mir nicht sicher, ob es der Show dient."

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Lesen Sie zu diesem Thema auch den Blog von unserem F1-Experten Michael Schmidt: "Schumi als Pausenclown im dritten Ferrari?"

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