Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Blasen-Bildung

Reifen-Ärger bei Red Bull und Hamilton

Sebastian Vettel GP Belgien 2011 Foto: xpb 62 Bilder

Die Reifen von Sebastian Vettel, Mark Webber und Lewis Hamilton zeigten nach dem Qualifying starke Verschleißerscheinungen. Pirelli bereitete sich auf einen Wechsel von 17 Gummis vor. Doch die anderen Teams protestierten.

28.08.2011 Tobias Grüner

Die ersten aufmerksamen Beobachter merkten schon direkt nach dem Qualifying im Parc Fermé, dass die Vorderreifen an den Red Bulls von Sebastian Vettel und Mark Webber sowie dem McLaren von Lewis Hamilton extreme Gebrauchsspuren aufwiesen. Auf der Lauffläche hatten sich deutlich sichtbare Blasen gebildet.

Keine Probleme bei Ferrari, Sauber und Toro Rosso

Nachdem es in den ersten beiden Trainingsabschnitten noch zu feucht war, kamen die Slicks nur im Q3 zum Einsatz. Allerdings klagten nicht alle Teams über die Blasenbildung. "Wir haben keine Probleme", erklärte Toro Rosso-Teamchef Franz Tost, der mit Jaime Alguersuari auf Platz fünf ein heißes Eisen im Feuer hat. Auch der Sauber und der Ferrari gingen mal wieder besonders pfleglich mit den Gummis um.

Das Reglement besagt, dass die ersten zehn Fahrer in der Startaufstellung auf dem Reifensatz starten müssen, auf dem sie im Qualifying die schnellste Zeit erzielt haben. Vettel, Webber und Hamilton gehen somit mit einem deutlichen Nachteil ins Rennen.

Konkurrenz protestiert erfolgreich gegen Austausch

Am Samstagabend versuchte Red Bull die Probleme noch lange mit Pirelli zu analysieren. Am Samstag preschte der Reifenhersteller dann mit der Entscheidung vor, 17 Slicks gegen neue auszutauschen. Doch die Konkurrenz spielte nicht mit. Williams, Sauber, Ferrari & Co. protestierten erfolgreich gegen den Tausch.

Pirelli-Sportchef Paul Hembery erklärte: "In zwei Fällen hat man sich nicht an unsere Vorgaben in Sachen Radsturz gehalten." Das Setup der Autos darf allerdings nur verändert werden, wenn man sich für einen freiwilligen Start aus der Boxengasse entscheidet. Red Bull muss also damit rechnen, dass die Reifen auch im Rennen Probleme bereiten.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden