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Reifen-Probleme im Rennen

Fahrer in der Hand von Charlie Whiting

Charlie Whiting - FIA - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 26. Juli 2012 Foto: xpb 82 Bilder

Am Nürburgring gab es bislang keine Probleme mit den Reifen. Sollte es im Rennen doch zu unerwarteten Platzern kommen, liegt die Entscheidung über einen möglichen Abbruch bei Charlie Whiting. "Wir haben unsere Lektion aus Silverstone gelernt", erklärte Sebastian Vettel.

06.07.2013 Tobias Grüner

Eine Woche wurde nur über die Reifenschäden von England und die Gefahren für die Piloten gesprochen. Es gipfelte sogar bis in einer Boykott-Drohung der Fahrer-Vereinigung GPDA am Donnerstagabend. Doch am Nürburgring beruhigten sich die Gemüter langsam wieder. In den Freien Trainings und im Qualifyings hielten die modifizierten Gummis ohne Probleme durch.

Entscheidung liegt bei Charlie Whiting

Trotzdem wollen die Piloten nicht vorschnell Entwarnung geben. "Ich glaube, die Reifen halten sehr gut im Rennen. Man kann richtig viel Gas geben. Wir haben im Training viele Daten gesammelt. Aber man weiß ja nie, was passiert", erklärte Mark Webber nach dem Qualifying. Auch Red Bull-Teamkollege Sebastian Vettel rechnet nicht mit einer Wiederholung von Silverstone. "Ich gehe davon aus, dass es keine Probleme geben wird."

Trotzdem hat sich die Fahrergewerkschaft auf die Möglichkeit von Reifenschäden im Rennen eingestellt. "Sollte doch etwas passieren, ist es für uns schwer einzuschätzen, was los ist, wenn das Rennen erst einmal gestartet ist. Deshalb liegt es wohl an Charlie, die Entscheidung zu treffen." Mit Charlie ist Rennleiter Charlie Whiting gemeint. Vom FIA-Kommandostand aus muss der Engländer dann einschätzen, wie gefährlich die Bedingungen für die Fahrer sind.

Whiting hört Funkverkehr ab

"Wir haben Donnerstagabend ein gutes Gespräch mit ihm geführt", berichtet Vettel. "Er kennt unsere Sichtweise. Wir waren in Silverstone nah an einem Rennabbruch dran. Das war eine neue Situation für alle. Wir haben aber unsere Lektion gelernt und sind für morgen besser vorbereitet."

Die Fahrer können auch noch während des Rennens ihre Meinung kundtun. "Charlie kann sich in unseren Funkverkehr mit der Box einklinken. Es ist nicht das erste Mal, dass er zuhört. Bei Regenrennen schaltet er sich auch ein, um einen Eindruck der Situation zu bekommen. "

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