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Reifendrama

Michelin beschuldigt Renault

Foto: Daniel Reinhard 31 Bilder

Michelin-Sportchef Pierre Dupasquier macht die Rennstrategie von Renault und die Fahrweise der Piloten für die Reifenprobleme in Monaco verantwortlich.

24.05.2005

"Es ist eine ganz einfache Frage der Physik. Wenn du mehr Gewicht mit dir herumträgst, wirken stärkere Kräfte auf den Reifen beim Beschleunigen und Bremsen. Du musst richtig mit den Reifen umgehen, und das haben sie (Renault) nicht getan", erläuterte Pierre Dupasquier nach dem Rennen in Monte Carlo, bei dem die WM-Leader von Renault wegen desolater Hinterreifen gegen Rennende nur noch als Hindernisfahrzeuge unterwegs waren.

Laut Dupasquier attackierten Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella mit vollen Tanks zu stark. Beide waren nach einem Renndrittel während einer Gelb-Phase zum einzigen Tankstopp gekommen. Die Michelin-Ingenieure sagten, die Wahl des härteren Reifens habe keinen Ausschlag für die Probleme gegeben. Vielmehr sei die Einstoppstrategie und das hohe Tempo verantwortlich für das Dilemma.

Pierre Dupasquier: "Toller Job"

Wie die Fahrer das Rennen trotz komplett abgefahrener Reifen fehlerlos beendeten, ringt Dupasquier allerdings Respekt ab: "Alonso machte einen tollen Job, wenn man bedenkt, in welchem Zustand das Auto war. Die Autos ohne Grip zu kontrollieren war sicher nicht einfach." Tabellenführer Alonso eroberte immerhin noch Rang vier und fünf WM-Zähler.

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