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Reifenfrage zum Start

Der weiche Gummi ist zu riskant

Boxengasse Foto: dpa 39 Bilder

Die Reifenwahl für den Melbourne-Start klingt einfach: Die weichen bieten zu Beginn mehr Grip und die große Chance Plätze gutzumachen. Doch die Rechnung geht über die Distanz nicht auf.

28.03.2009 Michael Schmidt

Nick Heidfeld fasst die Reifensituation für Melbourne in zwei Sätzen zusammen. "Beide Reifentypen sind nicht ideal. Der weiche baut zu schnell ab, der harte kommt zu langsam auf Temperatur."

Nelson Piquet fürchtet: "Wenn die Aufwärmrunde sehr langsam ist oder du lange in der Startaufstellung stehen musst, könnten die harten Reifen so stark auskühlen, dass du nicht richtig vom Fleck kommst. Wer da mit weichen Reifen pokert, kann viele Plätze gutmachen."

Keine Chance auf die Distanz

Nico Rosberg warnt: "Das wäre aber ein heißer Poker. Da fahren dir nach drei Runden alle um die Ohren, weil bei den weichen Reifen der Grip so schnell abbaut. Du hast keine Chance, dich zu verteidigen. Ich habe nämlich das Gefühl, dass die neuen Regeln das Überholen tatsächlich erleichtern. Es war im Training einfacher, hinter anderen Autos herzufahren."

Auch Piquet kam von seinem Wahnsinnsplan wieder ab. "Wir sind so langsam auf der Geraden, dass uns auch KERS nicht hilft. Wenn die Reifen nachlassen, habe ich keine Chancen mich zu wehren. Dann nützt mir auch der beste Start nichts."

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