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Renault-Chef

Formel 1-Ausstieg kein Thema

Foto: Nissan 83 Bilder

All denjenigen, die immer wieder den angeblich bald bevorstehenden Ausstieg von Renault aus der Formel 1 prophezeien, nahm Ghosn jegliche Argumentationsgrundlage. Der kühle Kostenrechner Carlos Ghosn entwickelt sich zum Formel 1-Fan.

29.05.2006

Renault-Präsident Carlos Ghosn ist ein seltener Gast bei der Formel 1. Selbst bei der prunkvollen Vorstellung des Teams im Februar war der gebürtige Brasilianer nur per Videobotschaft präsent. In Monte Carlo beehrte Ghosn das Team mit seiner Anwesenheit. Da traf es sich gut, dass das Weltmeister-Team beim siebten Rennen des Jahres den fünften Sieg an Land zog.

Der Renault-Chef war begeistert: "Die Formel 1 ist besser denn je“, sagte er. "Wir haben eine gute Show und guten Wettbewerb. Wir bleiben in der Formel 1, solange wir dazu in der Lage sind, dem Publikum eine gute Show zu liefern. Die Formel 1 darf nicht zur Spielwiese für Ingenieure verkommen.“

Carlos Ghosn: "Wäre mir peinlich"

Der als Kostenkiller in seiner Zeit bei Nissan bekannt gewordene Manager hat auch in der Formel 1 die Kosten fest im Blick. "Ich bin sehr stolz darauf, dass wir 2005 den Titel geholt haben, obwohl wir nur über eines der kleinsten Budgets verfügen.“ Der Versuchung, sich über den Erzrivalen Toyota lustig zu machen, konnte Ghosn nicht widerstehen: "Es wäre mir sehr peinlich, wenn ich das größte Budget hätte, aber keine Resultate.“

Mit der Sparsamkeit seines Sportchefs Flavio Briatore ist Ghosn hoch zufrieden: "Es gefällt mir sehr gut, dass meine Leute nicht den Erfolg mißbrauchen um zu argumentieren: Wir brauchen mehr Geld.“

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