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Renault F1

Alonso wartet in Ungarn auf Bestätigung

Fernando Alonso Foto: dpa 60 Bilder

Am Nürburgring überraschte Fernando Alonso die Fachwelt mit einer Serie von Rekordrunden. Doch nicht nur die Konkurrenz war erstaunt. Auch Alonso selbst kann die guten Rundenzeiten noch nicht richtig einordnen.

23.07.2009 Michael Schmidt

Fernando Alonso ist unsicher. Ja, es stimmt, dass er am Nürburgring im Finale fünf Mal in Folge die schnellste Runde gefahren ist, um bis zu sieben Zehntel schneller als Sieger Mark Webber. "Wir hätten auf das Podest fahren können", schwächt Alonso zu großen Optimismus ab. "Ob es für den Sieg gereicht hätte, kann man nicht sagen."

Der Spanier hatte sich schon im Training um alle Chancen gebracht. "Wir hätten unter den Top 5 der Startaufstellung sein können. Mein Fehler hat uns ein besseres Ergebnis gekostet."

Überraschender Fortschritt

Alonso gibt zu, von dem Fortschritt überrascht worden zu sein. "Wir müssen diese Runden hier in Ungarn bestätigen. Es kann immer noch sein, dass am Nürburgring die Bedingungen für uns gepasst haben. Vielleicht haben wir bei der Kälte die Reifentemperaturen besser als unsere Konkurrenten im Griff gehabt."

Für den zweifachen Ex-Weltmeister bleiben Red Bull und Brawn GP weiter die Favoriten. Auch bei Red Bull wartet der Spanier auf eine endgültige Bestätigung: "Die letzten beiden Rennen waren von den Temperaturen her speziell. Hier in Ungarn steht wieder ein normales Rennen vor uns. Da werden wir sehen, wie gut das Auto wirklich ist." Für den Renault-Piloten ist Jenson Button weiter der WM-Tipp Nummer eins: "21 Punkte Vorsprung sind ein gutes Polster."

Alonso gibt Anlass für Spekulationen

Auf die ewig wiederkehrende Frage nach seiner Zukunft gab der begehrteste Pilot im Fahrerlager eine zweideutige Antwort, die wieder zu Spekulationen Anlass geben wird. Als einer von Alonso wissen wollte, ob der jüngste Fortschritt bei Renault irgendeinen Einfluss auf seine Entscheidung nehmen wird, antwortete Renaults Nummer eins kurz und knapp: "Nein." Die Leute, die im Fahrerlager das Gras wachsen hören, werden jetzt sagen: "Weil er schon bei Ferrari unterschrieben hat."

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