Renault will mit aller Macht den russischen Markt erobern. Anfang 2008 übernahm der französische Autobauer 25 Prozent am Avtovaz-Konzern, dem unter anderem die Marke Lada gehört. Vitaly Petrov wurde als erster russischer Pilot für die kommende Formel 1-Saison verpflichtet. Und nun fahren die schwarz-gelben Autos auch noch mit Lada-Werbung über die Rennstrecken dieser Welt.
Putin gibt der Kooperation seinen Segen
Der Lada-Schriftzug wird 2010 sowohl auf dem R30-Chassis als auch auf den Overalls der Piloten und der Kleidung der Teammitglieder zu sehen sein. Bereits am 1. März wurden die Verträge zum neuen Sponsor-Engagement unterschrieben. Dabei habe sogar Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin öffentlich seine Zustimmung erklärt.
"Wir sind stolz, diese neue Abkommen zu verkünden, das einen weiteren wichtigen Schritt für das Renault F1-Team und die Formel 1 in Russland darstellt", kommentierte Renault-F1 Mitinhaber Gerard Lopez. Mit seiner Firma Mangrove Capital habe der Geschäftsmann nach eigener Aussage schon in den vergangenen Jahren stark in den russischen Markt investiert.
Einstieg Russlands in die Formel 1
"Wir kennen das Land gut und schätzen es sehr. Deshalb ist eine Ehre für uns, den Einstig Russlands in die Formel 1 voranzutreiben und die Marke Lada auf die höchste Eben des Motorsports zu bringen. Wir freuen uns auf eine aufregende und erfolgreiche Saison zusammen."
Bisher hat das Engagement Renaults in Russland noch keine Früchte getragen. Die weltweite Wirtschaftskrise machte auch vor dem russischen Automarkt nicht halt und sorgte für ein dickes Minus im Geschäftsergebnis von Renault.



