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Renault F1

Sponsoren springen nach Urteil ab

Renault F1 ohne Sponsoren Foto: dpa 56 Bilder

Die Sponsoren "ING" und "Mutua Madrilena" haben nach der Verurteilung des Renault F1-Teams ihre Werbeverträge gekündigt. Schon in Singapur werden die Autos ohne die Logos der Unternehmen auf die Strecke gehen.

25.09.2009 Tobias Grüner

In der FIA-Verhandlung ist Renault noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Die eigentliche Strafe folgte nur wenige Tage nach dem relativ milden Urteil. Mit Titelsponsor ING (Bank) und der Mutua Madrilena (Versicherung) verliert der Rennstall gleich zwei wichtige Geldgeber innerhalb kürzester Zeit. Am Donnerstag (24.9.) waren die Logos im Fahrerlager noch zu sehen, am Freitagmorgen war bereits alles abgeklebt.

Die ING wäre sowieso gegangen

Titelsponsor ING erklärte in einem Statement, dass es seinen Vertrag mit dem Renault Formel 1 Team "mit sofortiger Wirkung beendet". Als Begründung gab das Finanzunternehmen mit Sitz in den Niederlanden das Urteil des Weltrats und die Vorfälle beim Grand Prix von Singapur 2008 an.
 
"ING ist sehr enttäuscht darüber, wie sich die Ereignisse entwickelt haben, vor allem vor dem Hintergrund einer ansonsten erfolgreichen Partnerschaft." ING wäre sowieso am Ende des Jahres abgesprungen. Schon vor der Saison hatte das Geldhaus angekündigt, sein Engagement in der Formel 1 komplett zu beenden.
 
Neben ING verliert Renault auch noch die Unterstützung der spanischen Versicherungsgruppe Mutua Madrilena. Das Unternehmen weist in einer Erklärung darauf hin, dass Renault mit der Verurteilung im Skandal die Vertragsbedingungen gebrochen hat, weshalb dieser nun sofort gekündigt wird.
 

Partnerschaft mit Alonso bleibt bestehen

Weiter argumentiert Mutua Madrilena, dass Renault durch sein Verhalten die Sicherheit der Zuschauer, der Piloten und der Mitarbeiter an der Strecke gefährdet habe. Ein Unternehmen, das sein Geld mit Autoversicherungen verdient, das sich für die Verkehrssicherheit und die Einhaltung der Vorschriften einsetzt, könne nicht als Sponsor eines solchen Teams auftreten.
 
Auch mit dem zweifachen Weltmeister Fernando Alonso besitzt der Versicherer einen Sponsorenvertrag. "Mutua Madrilena ist erfreut, dass die FIA den Schluss gezogen hat, dass der spanische Pilot nicht "in irgendeiner Weise" in den Vorfall verwickelt war. Deshalb bleibe die Partnerschaft mit dem Fahrer weiter bestehen.

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