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Formel 1: Renault in Melbourne

Kubica und Petrov sollen in die Punkte

Formel 1 Bahrain 2010 Training Foto: xpb 62 Bilder

Beim Saisonauftakt in Bahrain zeigte Renault sowohl im Rennen als auch im Qualifying eine gute Pace. Am Ende standen Robert Kubica und Vitaly Petrov allerdings ohne Punkte da. Das soll sich in Melbourne ändern.

22.03.2010 Tobias Grüner

Nach dem schwachen Testabschluss in Barcelona hatte kaum ein Experte mit Renault gerechnet. Doch Robert Kubica und Vitaly Petrov zeigten in Bahrain, dass in dem schwarz-gelben Auto viel Potenzial steckt. Eine Kollision und ein technischer Defekt ließen die Punkteträume des russisch-polnischen Duos allerdings schnell zerplatzen.

Formel 1: GP Australien 2010 2:11 Min.

Dennoch wurde das Auftaktwochenende nicht als Misserfolg eingestuft: "Ich habe ein positives Gefühl", erklärte Kubica vor dem zweiten Rennen in Melbourne ."In Bahrain konnten wir aus verschiedenen Gründen unser Potenzial im Rennen und im Qualifying nicht ausschöpfen. Dabei war sogar ein siebter Platz realistisch. Es war enttäuschend, dass wir das nicht geschafft haben, aber es gibt uns Mut zu wissen, dass wir stark genug sind."

Melbourne passt zum Renault R30

In Australien sollen nun die verpassten Punkte endlich her. "Das Ziel ist es, mit beiden Autos in die Top Ten im Qualifying zu kommen. Das ist realistisch", gibt Technik-Chef Alan Permane die Richtung vor. "Wenn wir das schaffen, sollten beide Fahrer auch um Punkte kämpfen können."

Ein Vorteil des R30 ist seine gute Straßenlage. Der Albert Park Circuit kommt dem Renault daher sehr entgegen: "Ich denke das passt, weil die Strecke sehr wellig ist und unser Auto die Bumps gut wegsteckt. Das haben wir schon in Bahrain gesehen, als Robert und Vitaly im neuen Abschnitt sehr konkurrenzfähig waren. Da gab es auch viele Wellen." Außerdem schiebt die Entwicklungsabteilung noch einen neuen Frontflügel und einen modifizierten Heckflügel nach.

Petrov will Strecke spüren

Auch Vitaly Petrov hofft in Australien auf ein gutes Ergebnis. Der Russe muss allerdings erst einmal die Strecke lernen. "Es ist das wichtigste, dass ich mir die Strecke einpräge und den Rhythmus verstehe. Ich muss rausgehen und den Asphalt spüren, die Kerbs sehen und den Kurs ablaufen, um das richtige Gefühl zu bekommen."

Bei seinem Formel 1-Debüt in Bahrain zeigte sich der Neuling von zwei verschiedenen Seiten. Im Qualifying unterlief ihm ein schwerer Fehler. Im Rennen schob er sich allerdings schnell von Platz 17 bis auf Rang elf nach vorne, bevor ihn ein Aufhängungsdefekt zum Anhalten zwang. "Mein Ziel ist es nun immer näher an die Top Ten zu kommen, ohne einen Fehler zu machen", so Petrov.

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