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Renault geizt mit PS

Konservativ, bis Problem verstanden ist

Red Bull - Formel 1 - GP Bahrain - 15. April 2015 Foto: ams 75 Bilder

Renault feiert einen kleinen Etappensieg. Alle vier Autos mit Renault-Motoren schafften es beim Abschlusstraining zum GP Spanien in die Top Ten. Obwohl die Motoren mit reduzierter Power gefahren werden müssen.

09.05.2015 Michael Schmidt

Es gibt dieser Tage nicht viele gute Nachrichten für Renault. Am Freitag sickerte durch, dass ab dem Samstagstraining in Barcelona alle vier Autos auf den vierten Renault-Motor umgerüstet werden. "Wir wissen, dass wir irgendwann Strafen ausfassen müssen", lächelte Einsatzleiter Remi Taffin gequält. Als dann im Auto von Daniil Kvyat nach nur vier Runden die Alarmglocken läuteten, schien sich die Misere nahtlos fortzusetzen. Das Wasserleck war schnell gefunden. Die MGU-K wurde getauscht.

Drei Stunden später konnten die Renault-Ingenieure schon wieder etwas lachen. Carlos Sainz, Max Verstappen, Daniiil Kvyat und Daniel Ricciardo landeten im Abschlusstraining auf den Plätzen 5, 6, 8 und 10. Alle vier Autos mit Renault-Motoren schafften es in die Top Ten. "Über den Berg sind wir deshalb noch lange nicht", bremst Taffin. "Das traue ich mich erst zu sagen, wenn dieser vierte Motor fünf Rennen am Stück geschafft hat. Das ist jetzt unser Ziel."

Keine Token bis Kolbenproblem gelöst ist

Solange diese Hürde nicht genommen ist, wird Renault nicht mehr Leistung freigeben. Oder gar Entwicklungs-Token in Anspruch nehmen. "Wir fahren mit konservativen Motor-Einstellungen, bis wir auf den Grund unseres Kolbenproblems gekommen sind. Wir haben alle Probleme gelöst, bis auf dieses. Und das haben wir bis heute nicht richtig verstanden. Es kam in beiden Fällen viel zu früh", verrät Taffin. Max Verstappen und Daniel Ricciardo hatten gerade erst die 1.000 Kilometer-Marke geknackt, als die Kolbenbolzen brachen.

Für die Piloten von Red Bull und Toro Rosso heißt das weiter Schleichfahrt auf der Geraden. Kvyat, Ricciardo, Verstappen und Sainz lagen in der Topspeed-Tabelle auf den Plätzen 15, 16, 17 und 19. Mit 12 bis 15 km/h Differenz zu den Williams. Ricciardo drückte sich auf die Frage nach der Motorleistung diplomatisch aus: "Sagen wir so: Es macht mir nicht gerade Angst."

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