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Nick Heidfeld

Renault kickt sich selbst aus dem Rennen

Formula 1 Grand Prix, China, Saturday Practice Foto: xpb 14 Bilder

Vitaly Petrov blieb im Qualifying auf der Strecke stehen und löste damit einen Abbruch in Q2 aus. Ausgerechnet Teamkollege Nick Heidfeld wurde das zum Verhängnis. Der Deutsche startet von Platz 16 in den Grand Prix von China.

16.04.2011 Bianca Leppert

Höhen und Tiefen ist Nick Heidfeld nach zwei Rennen mit Renault mittlerweile gewöhnt. Im Qualifying zum GP China machte sich das Team aber seine eigenen Ambitionen zunichte. Vitaly Petrov rollte mitten auf der Strecke mit einem Motorproblem aus und parkte seinen Renault so ungeschickt, dass die Rennleitung Q2 abbrach. Ein ungünstiger Zeitpunkt, denn gerade in diesem Moment ging sein Teamkollege Nick Heidfeld auf seine schnelle Runde.

Falsche Taktik von Renault?

Vielleicht zu spät? Schließlich müssen die Teams immer mit einem Zwischenfall rechnen. "Das müssen wir uns nun anschauen", meint Heidfeld. Schon in Malaysia setzte Renault auf diese Taktik, hatte aber Glück. "Du bist mit harten Reifen so viel langsamer, dass es sich gar nicht lohnt damit raus zu gehen. Da kannst du genauso gut drin bleiben", verteidigt Heidfeld die Strategie des Teams. Man hoffte darauf, am Ende von Q2 weniger Verkehr und bessere Streckenbedingungen zu haben.

Heidfeld blieb nur noch die Hoffnung, sich in den verbleibenden 2,02 Minuten noch steigern zu können. Diese Chance witterten aber auch noch andere. "Das Ziel war als Erster aus der Box zu fahren. Das haben wir aber nicht geschafft. Ich habe bereits die Motoren der anderen gehört und mir gedacht, das wird nix."

Heidfeld setzt Hoffnung ins Rennen

Über die Vergangenheit und ob Petrov seinen Renault nicht hätte anders parken können, will Heidfeld nicht mehr nachdenken. Seine Gedanken kreisen um den Renn-Sonntag. "Wir sind im Rennen generell schneller als im Qualifying", spricht er sich Mut zu. "Positiv ist, dass wir einen guten Top-Speed haben und es Strecken gibt, auf denen es sicherlich schwieriger ist, zu überholen."

Sein russischer Teamkollege ist mit Startplatz zehn jedenfalls in einer deutlich gemütlicheren Situation. Ein weiteres Ärgernis für Heidfeld: Vergleicht man Petrovs Rundenzeit mit denen der Konkurrenz, wird klar, was bei einem reibungslosen Ablauf drin gewesen wäre. Petrov reichte seine Zeit von 1.35,149 Minuten aus Q2 locker, um in Q3 einzuziehen. Hätte der Russe dort noch einen Versuch gehabt, wäre er womöglich in der Nähe der Ferrari gelandet. Zum Vergleich: Alonso war in Q2 0,016 Sekunden langsamer als Petrov.

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