Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Renault

Mit dem R28 wieder an die Spitze

Foto: Renault 9 Bilder

Der französische Autokonzern Renault hat am Donnerstag (31.1.) in Paris mit dem R28 seinen neuen Formel 1-Renner für die Saison 2008 vorgestellt. Aggressiv gestylt soll dieser die Franzosen zurück an die Spitze des Feldes führen.

31.01.2008

Ihren Beitrag zu diesem Ziel sollen auch die beiden Fahrer Fernando Alonso und Nelson Piquet Jr. beitragen. "Ich hoffe, dass wir stark genug sind, um mit den Top-Teams zu kämpfen", sagte der zweimalige Weltmeister aus Spanien bei der Präsentation des neuen Rennwagens. Teamchef Flavio Briatore gab als Ziel für die neue Saison den Kampf um Podiumsplätze und Siege aus. Der Brasilianer Nelson Piquet will in seinem ersten Grand-Prix-Jahr viel von seinem erfolgreichen und erfahrenen Teamkollegen Alonso lernen.

Alonso: Die Performacne wird kommen

Fernando Alonso gab sich bei der Präsentation des Renault R28 in Paris extrem zurückhaltend: "Alle sprechen nach dem Test in der letzten Woche in Valencia von Ferrari und von McLaren", sagte der Weltmeister von 2005 und 2006. "Das ist gut für uns. So können wir in aller Ruhe arbeiten. Zur Zeit konzentrieren wir uns bei der Testarbeit darauf festzustellen, ob das Auto irgendwelche konstruktiven Mängel hat. Die Performance wird ab Mitte Februar kommen."

Teamchef Flavio Briatore begrüßte Alonso, der nach einem intrigenreichen Jahr bei McLaren-Mercedes ins Team seines einstigen Förderers und Managers zurückkehrte, mit launigen Worten: "Er hat sich im letzten Jahr bestimmt verbessert. Es ist toll, ihn wieder zurück zu haben." Alonso gab höflich zurück: "Schon bei der Sitzprobe ist es mir so vorgekommen, als sei ich nie weg gewesen." Nelson Piquet, der zweite Fahrer im Team meinte bescheiden: "Ich hoffe, dass ich möglichst viel von Fernando lernen kann."

Keine Zielvorgabe von Ghosn

Entgegen seinen bisherigen Gepflogenheiten gab Renault-Präsident Carlos Ghosn diesmal kein klares Ziel für seine Formel 1-Abteilung aus. Der Brasilianer drückte sich etwas verschwurbelt aus: "Flavio sagte zu mir: Der dritte Platz in der Konstrukteurs-WM von 2007 war ein Desaster. Dann gibt es ja nur zwei Alternativen. Welche ich meine, können Sie sich denken." Es sei aber sei optimistisch, meinte Ghosn. "Wir haben ein Team von Siegern."

Sportlich gesehen, war das Weltmeister-Team von 2005 und 2006 im letzten Jahr in der Versenkung verschwunden. Die Testfahrten in Valencia in der letzten Woche haben gezeigt, dass der neue Renault R28 noch kein Siegerauto ist, aber im Verfolgerfeld wohl ziemlich weit vorne rangiert. Die Renault-Fahrer rangierten meist im oberen Drittel der Zeitentabelle.


R28 mit langer Nase

Bei der Konstruktion des R28 ging Renault einen völlig anderen Weg als bisher. So ist zum Beispiel die Front wesentlich länger. Der Frontflügel besteht aus drei Elementen Die früher sehr wuchtigen Seitenkästen sind erheblich kleiner geworden, und die Kühlluft wird nunmehr durch einen einzigen Luftauslass über dem Getriebe abgeführt. Noch ist der R28 aber zu hecklastig. Die Renault-Techniker versuchen, Gewicht in Richtung Vorderachse zu transferieren. Da mit Ballast nichts mehr geht, müssen einige Bauteile im Heck noch leichter werden.

Abgewendet hat sich das von Bob Bell geleitete Konstruktionsbüro vom V-Kiel. Die unteren Querlenker der Vorderachse sind nunmehr direkt am Monocoque angelenkt. Die Fachwelt bezeichnet diese Lösung als so genannten Null-Kiel.

"Wir haben die Probleme von 2007 hinter uns gelassen", sagte Technikchef Bell. "Das Auto ist bei ersten Test zuverlässig gelaufen und wir haben ziemlich ermutigende Fortschritte bei der Performance gemacht."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden