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Formel 1: Renault mit historischem Erfolg

Dreifach-Triumph beim Heimspiel

Robert Kubica Foto: xpb 30 Bilder

Renault feierte in Monaco einen historischen Triumph. Zum ersten Mal seit 1997 landeten wieder drei Piloten mit den französischen Triebwerken auf dem Podium. Und das ausgerechnet beim Renault-Heimrennen in Monaco.

16.05.2010 Tobias Grüner

Schon im Qualifying war die Freude bei Renault groß. Die zwei Red Bull-Piloten nahmen Robert Kubica an der Spitze des Feldes ins Sandwich. Beim Start tauschten Kubica und Vettel dann die Positionen, was die Freude beim französischen Motorhenhersteller kaum schmälerte. Zuletzt standen 1997 in Silverstone drei Renault-Piloten auf dem Podium.

Dabei musste Renault im vergangenen Jahr noch viel Kritik einstecken. Bei der Motorleistung war man den konkurrierenden Triebwerken von Mercedes, Ferrari und Co. deutlich unterlegen. Auch in puncto Zuverlässigkeit konnte man zumindest bis zur Saisonmitte nicht mithalten.

Renault will Mercedes überholen

"Das Ergebnis ist sehr gut für Renault. Wir sind alle sehr stolz auf den Motor und auch für den Sport ist es eine gute Sache", erklärte Eric Boullier, Teamchef von Renault F1. Der traditionsreiche Rennstall wurde in den Wintertests schon von einigen Experten abgeschrieben, konnte sich aber sukzessive steigern. In Monaco war Robert Kubica sogar siegfähig. Auch auf permanenten Rennstrecken wollen die Franzosen künftig angreifen: "Wir können uns vorstellen, dass wir von der Performance bald zwischen Ferrari und Mercedes landen", gab Boullier als Marschrichtung aus.

Ein Geheimnis für den Erfolg ist die gute Stimmung im Team. "Die Chemie stimmt einfach. Wir haben einen guten Teamgeist. Auch durch die schwierige Situation im Winter", so Boullier. Der Teamchef ist deshalb auch optimistisch, dass Kubica bei Renault gehalten werden kann. "Er fühlt sich hier wohl. Er weiß, was wir noch für Updates planen. Ich bin sicher, dass es ausreicht, dass er glücklich ist. Das ist für mich sehr wichtig, dass der Fahrer zum Team passt."

Renault will Kubica nicht mit Geld überzeugen

Die langfristige Verpflichtung von Kubica habe momentan nicht die oberste Priorität. "Die beste Art, einen Fahrer für das Team zu begeistern, ist ihm das beste Auto zu geben. Das ist die einzige Regel. Ich würde mir niemals die Treue eines Fahrers mit Geld erkaufen. Wir setzen alle Energie darin, ein gutes Auto zu bauen. Wenn uns das gelingt, wird er auch bleiben."

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