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Renault F1 sucht Pilot für 2011

Lange Kandidatenliste für Petrov-Cockpit

Vitaly Petrov Foto: xpb 22 Bilder

Vitaly Petrov kommt nicht in Schwung. Nur in Shanghai und Istanbul zeigte der Russe gute Leistungen. Es mehren sich die Stimmen, die von Petrovs Ablösung sprechen, sollte er sich nicht bald steigern. Bei Renault liegt offenbar bereits eine lange Liste mit Alternativen vor.

17.07.2010 Michael Schmidt

Beim GP China dachte man: Der Knoten bei Vitaly Petrov ist geplatzt. Der Formel 1-Neuling fuhr bei seinem vierten GP-Einsatz unter schwierigsten Bedingungen in Shanghai in die Punkte. Der Russe belegte Platz sieben und kam sogar vor Michael Schumacher ins Ziel.

Petrovs Abstand zu Kubica ist zu groß

Doch seitdem hat der Zweite der letztjährigen GP2-Saison nur noch einmal sein Talent aufblitzen lassen. Das war beim GP Türkei. Nur eine Kollision mit Fernando Alonso verhinderte den zweiten Punktegewinn für den 25-Jährigen aus Vyborg.

Wichtiger aus Sicht des Teams aber war, dass Petrov in Istanbul nur rund drei Zehntel pro Runde auf Teamkapitän Robert Kubica verlor. Ansonsten beträgt der Abstand zwischen 0,8 und 1,2 Sekunden. Zuviel, auch für einen Formel 1-Neuling.

Räikkönen-Comeback noch nicht vom Tisch

Renault sagt zum Fall Petrov, dass es ihre Nummer zwei selbst in der Hand habe, sich das Cockpit auch für 2011 zu sichern. Dazu muss er aber bald ein deutliches Lebenszeichen von sich geben. Für alle Fälle hat man bei Renault bereits eine lange Liste mit möglichen Alternativen erstellt.

Die Möglichkeit, dass mit dem Sponsor Mastercard auch Kimi Räikkönen kommt, ist längst nicht vom Tisch. Das Formel 1-Comeback des 2007er Champions hängt aber auch davon ab, ob der Finne sein Rallye-Experiment nach nur einem Jahr schon wieder aufgeben will. Eine Entscheidung fällt beim "Iceman" angeblich nach der Finnland-Rallye.

Glock, Heidfeld, Kovalainen - Renault-Liste ist lang

Es befinden sich aber auch noch andere Namen auf dem Radar der Renault-Bosse Gérard Lopez und Eric Boullier. Zum Beispiel der derzeit arbeitslose Nick Heidfeld. Oder Timo Glock, der bei Virgin immer mehr ins Grübeln kommt. Oder Heikki Kovalainen, der 2007 seine Formel 1-Karriere begonnen hat und bei Lotus gegen Jarno Trulli einen exzellenten Job abliefert.

Im Gespräch sind auch noch der zuletzt bei Sauber so stark auftrumpfende Japaner Kamui Kobayashi und HRT-Ersatzfahrer Christian Klien. Ein Name kann mittlerweile von der Liste gestrichen werden: Toro Rosso-Teamchef Franz Tost kündigte an, dass er mit Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari weiterfahren wolle. Damit ist Buemi für Renault nicht mehr greifbar.

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