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Piquet fordert Gleichberechtigung

Nelson Piquet Foto: Renault 12 Bilder

Nach dem ersten Lehrjahr in der Formel 1 ist das Selbstbewusstsein von Nelson Piquet Jr. gewachsen. 2009 will der Brasilianer aus dem Schatten von Teamkollege Fernando Alonso treten.

20.01.2009 Michael Schmidt

Die erste Formel 1-Saison hat er mit 19 WM-Punkten hinter sich gebracht Nelson Piquet junior blickt auf ein Jahr mit Höhen und Tiefen zurück. Der WM-Zwölfte will gar nichts beschönigen: "Es war in jeder Beziehung ein Lehrjahr. Ich kenne jetzt alle Strecken, alle Prozeduren, weiß aus 18 Mal Erfahrung was beim Start passiert, was beim Boxenstopp. Davon werde ich in meiner zweiten Saison profitieren."

Gleiche Ziele wie Alonso

Die Ziele macht er von den Qualitäten seines Renault R29 abhängig. "Wenn Fernando Alonso von Siegen redet , muss das auch mein Ziel sein. Vorausgesetzt Renault hat ein Auto gebaut, mit dem man auch gewinnen kann."
 
Der 23-jährige Brasilianer fordert dafür vom Team auch Gleichberechtigung. "Ich bin kein Lehrbub mehr. Deshalb wäre es schön, wenn mir Renault die gleichen Testmöglichkeiten einräumt wie Fernando, und wenn ich auch bei der Rennstrategie nicht benachteiligt werde."

Alonso erhält den Vorzug

Da hofft der Sohn des dreifachen Ex-Weltmeisters Nelson Piquet wohl umsonst. In den Testplänen von Renault ist zu lesen, dass Alonso von den 20 Testtagen vor dem Saisonstart in Australien 13 Mal eingetragen ist.

Alonso bestimmte auch, wann er beim Debüt des Renault R29 in Portimao fahren wollte: "Ich habe mich für die beiden letzten Tage entschieden, weil da erfahrungsgemäß die ersten Kinderkrankheiten aussortiert sind." Piquet schmollte: "Von meinen zwei Tagen waren auch noch eineinhalb verregnet."

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