Zuletzt schien es, als bekämen die Franzosen ihre Probleme mit der Haltbarkeit langsam in den Griff. Die Temperaturen blieben auch im Rennen im grünen Bereich. Dabei brachte erst Piquets Fahrt auf den zweiten Platz in Hockenheim die Renault-Techniker auf die richtige Fährte. Die Reifen hatten bis zum Schluss überlebt, mit guten Rundenzeiten im Finale.
Schonprogramm für die Reifen
In Budapest stellten Alonso und Piquet das Hockenheim-Szenario nach. Viele wunderten sich, warum die Renault am Samstagmorgen die ersten 15 Minuten langsam um den Kurs kreisten. Die Reifen wurden kurz aggressiv angefahren, gefolgt von drei Runden im Safety-Car-Tempo. Das verlieh dem Gummi Konstanz im Rennen.
"Reifen haben ein Gedächtnis", bestätigt BMW-Technikchef Willy Rampf. Mit den Plätzen vier und sechs konnte Renault in Budapest immerhin acht Punkte für die Teamwertung sammeln. So viele gab es zuvor nur für Piquets zweiten Platz in Hockenheim. Es wird interessant zu sehen, ob Renault die erfolgreiche Taktik wiederholt oder ob die Konkurrenz das außergewöhnliche Vorbereiten der Reifen gar kopiert.





