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Renault

Schnell, aber anfällig

Foto: Renault

Der Renault R25 ist eine Rakete, bleibt aber ständig mit Defekten liegen. Williams-BMW hat noch Aufholbedarf. Das Maß der Dinge ist zur Zeit McLaren-Mercedes.

10.02.2005

Wenn Fernando Alonso Longruns fährt, runzeln die Konkurrenten besorgt die Stirn. "Das Auto ist sehr gut, und wir können ein hohes Tempo gehen. Besonders über die Distanz ist das auto beeindruckend", sagt Neuzugang Giancarlo Fisichella, doch das ist nur die halbe Geschichte.

"Die sind schon schnell, aber sie parken auch oft", sagt Juan Pablo Montoya grinsend. Der Kolumbianer fuhr am Mittwoch (9.2.) die schnellste Zeit in Jerez und ist mit seinem McLaren-Mercedes MP4-20 rundum glücklich. "Er ist konstant und schnell. Ich kann mich nicht beschweren."

Achillesferse Motor

Bei Renault dagegen platzen auffällig häufig die Motoren. Allein in den letzten Testwochen gingen sechs Zehnzylinder über die Wupper. Zuletzt musste Fernando Alonso am Mittwoch seinen R25 mit verendetem Motor parken. Am gleichen Tag wurde Fisichella durch einen Elektrikschaden eingebremst.

Auf der Haben-Seite steht bei Renault wie in den vergangenen Jahren ein extrem tiefer Schwerpunkt. Die geringen Rollbewegungen des Chassis schonen die Reifen. In Punkto Traktion ist Renault wie im Vorjahr spitze. Durch den komplett neuen Motor hat das Team nun auch endlich genug Leistung zur Verfügung, doch zur Zeit ist der Zehnzylinder auch die Achillesferse des R25. Bis zum Saisonstart bleiben den Franzosen nur noch drei Wochen.

Heidfeld wieder schneller als Teamkollege

Im Aufwind wähnt man sich dagegen bei Williams-BMW. Nick Heidfeld fuhr am Mittwoch in Jerez hinter Montoa die zweitschnellste Zeit und freut sich über Abstimmungsfortschritte mit dem FW27. Doch wie an den vorigen Testtagen fehlen Williams immer noch fünf Zehntelsekunden pro Runde auf McLaren. Heidfeld war wie am Dienstag schneller als Teamkollege Mark Webber, der mit kleineren Defekten zu kämpfen hatte.

Unscheinbar agierten in Jerez wieder die modifizierten Vorjahres-Ferrari. Rubens Barrichello war Viertschnellster mit einem Rückstand von sechs Zehnteln auf die Spitze. Der beste Ferrari war am Mittwoch wie am Dienstag Felipe Massa im Sauber mit Ferrari-Motor.

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