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Renault-Skandal

Alain Prost Nachfolger von Briatore?

Alonso & Prost Foto: dpa 36 Bilder

Sollte der FIA-Weltrat die Manipulationsvorwürfe um den GP Singapur bestätigen, dann könnte das den Kopf von Flavio Briatore kosten. Die Nachfolger werden schon gehandelt. Beste Chancen soll Alain Prost besitzen.

13.09.2009 Michael Schmidt

Renault hat sich im Singapur-Skandal hinter Teamchef Flavio Briatore gestellt, und der beteuert seine Unschuld. Doch sollten bei der FIA-Weltratsitzung am 21. September weitere Indizien oder Geständnisse den Vorwurf des abgekarteten Spiels erhärten, dann wird der französischen Autokonzern jede Beteiligung an der Affäre von sich weisen.

Packt Symonds aus?

Entscheidend wird die Aussage von Chefingenieur Pat Symonds sein. Der Engländer hatte bei der ersten Vernehmung die Aussage mit dem Hinweis verweigert, dass er nicht lügen wolle. Auch bei Renault hat man registriert, dass das Verhalten des Ingenieurs ein belastendes Element ist. Wenn Symonds auspackt, rettet er seinen eigenen Kopf. Für Teamchef Flavio Briatore wäre es das Ende seiner Amtszeit als Teamchef.

Im Untergrund werden schon mögliche Nachfolger gehandelt. Angeblich haben sich bereits David Richards und der frühere BAR-Teamchef Craig Pollock gemeldet und ihre Dienste angeboten.

Prost die sinnvollste Lösung

Der Fahrerlagerfunk hört jedoch ein Gerücht, was wesentlich mehr Sinn ergibt. Im Falle einer Ablösung von Briatore soll Alain Prost als Teamchef installiert werden. Angeblich ist der vierfache Weltmeister der Wunschkandidat. Prost hat Erfahrung als Teamchef. Von 1997 bis 2001 trat er mit einem eigenen Rennstall in der Formel 1 an.

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