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Renault-Sperre

Renault-Berufung am 17. August

Fernando Alonso Foto: Daniel Reinhard 51 Bilder

Am 17. August entscheidet sich in Paris, ob Fernando Alonso sein Heimrennen in Valencia fahren kann. Die FIA setzte für dieses Datum die Berufungsverhandlung an. Renault legte gegen die Rennsperre für den GP Europa Berufung ein.

30.07.2009

Das Urteil war hart. Die Sportkommissare belegten Renault mit einem Rennen Sperre, weil es das Team nicht verhindert hatte, Fernando Alonso trotz eines losen rechten Vorderrades über Funk zu stoppen. Das Rad war beim Boxenstopp nicht ordnungsgemäß befestigt worden und löste sich in Kurve 9 von dem Fahrzeug.

Die Anklagepunkte lauten: Renault hat wissentlich Alonsos Auto zurück auf die Strecke geschickt, obwohl der Sicherungsstift des rechten Vorderrades nicht eingerastet war. Renault hat trotz dieses Umstandes Alonso nicht daran gehindert, die Boxengasse zu verlassen. Renault hat es versäumt, seinen Fahrer über dieses Problem zu unterrichten oder ihn aufzufordern, angesichts des Defekts entsprechende Maßnahmen zu treffen. Dies alles habe dazu geführt, dass in Kurve 5 Teile der Felgenabdeckung und die Radmutter sich vom Fahrzeug lösten und in Kurve 9 das ganze Rad.

Renault hat sich bei der FIA mit einer Verteidigungsschrift gemeldet
 
Renault legte gegen das Urteil der drei Sportkommissare Berufung ein. Die wird am 17. August in Paris verhandelt. Inzwischen hat sich Renault bei der FIA auch bereits mit seiner Verteidigungsschrift gemeldet. Demnach soll sich bei dem Boxenstopp folgendes zugetragen haben. Der verantwortliche Mechaniker am rechten Vorderrad unterrichtete mündlich den Chefmechaniker von diesem Problem, da er selbst nicht über Funk mit dem Kommandostand verbunden ist. Der Chefmonteur habe dann die Ingenieure an der Boxenmauer informiert.

Die Nachricht sei 14 Sekunden nach Alonsos Ausfahrt aus der Boxengasse dort angekommen. Nur zwei Sekunden danach hätte sich am Renault bereits die Radmutter gelöst. Das Team habe seinen Fahrer daraufhin instruiert, langsam zu den Boxen zurückzukehren.

Diese Version würde Renault zumindest teilweise entlasten. Eine Strafe von einem Rennen Sperre wäre unter diesen Umständen ein bisschen hart. Gut möglich, dass man angesichts der Tatsache, dass Alonso selbst nichts dafür kann und man ihm so eine Teilnahme bei seinem Heimrennen verweigern würde, die Strafe abgemildert wird. Die Berufungsrichter der FIA wollen ihre Entscheidung einen Tag nach der Verhandlung, also erst am 18. August bekanntgeben.

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