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Formel 1: Robert Kubica auf dem Vormarsch

Renault hofft auf anhaltenden Trend

GP Malaysia 2010 Foto: xpb 63 Bilder

Kein Formel 1-Pilot konnte in den letzten beiden Rennen so viele Zähler sammeln wie Robert Kubica. Mit Rang zwei in Melbourne und Platz vier in Malaysia schob sich der Pole in Schlagdistanz zur WM-Spitze. Mit verbesserter Aerodynamik will Renault auch in Shanghai wieder punkten.

06.04.2010 Tobias Grüner

Robert Kubica ist der heimliche Star der ersten drei Rennen. Mit seinem unterlegenen Renault liegt der Pole aktuell nur neun Punkte hinter der WM-Spitze. Nicht vorzustellen, wenn er im ersten Rennen nicht von Adrian Sutil gedreht worden wäre und in Bahrain auch noch gepunktet hätte.

"Er hat einfach jeden Schritt richtig gesetzt", freut sich Renault-Chefingenieur Alan Permane über die Leistung des Neuzugangs. "Robert ist sehr konstant, er ist sehr schnell und er arbeitet hart. Wir sind sehr beeindruckt von der vielen Zeit, die er mit seinen Ingenieuren verbringt. Er ist vom ganzen Paket ein guter Fahrer."

Renault mit richtigen Entscheidungen in Malaysia

Nach der Enttäuschung in Bahrain konnte Kubica mit Platz drei in Melbourne und Rang vier in Malaysia den verlorenen Boden schnell wieder gut machen. Dabei halfen allerdings auch die äußeren Bedingungen, wie Permane zugibt: "Wir hatten ungewöhnliche Bedingungen im Qualifying und sind damit sehr gut umgegangen. Robert und Vitaly (Petrov) haben gute Arbeit abgeliefert und das Team hat zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen getroffen. Danach war es allerdings ein normales Rennen."

Laut Renault lag Kubicas Rennpace auf dem Niveau des vor ihm fahrenden Mercedes von Nico Rosberg. "Wir mussten ihn nur etwas zurückpfeifen, weil der Wasserdruck immer weiter abfiel. Das hat für etwas Anspannung an der Boxenmauer gesorgt. Schließlich hat sich der Druck aber stabilsiert und alles war in Ordnung auf den letzten 20 Runden."

Petrov ohne Respekt gegen Hamilton

Auch mit der Nummer 2 im Team, Vitaly Petrov, ist man bei Renault zufrieden. In Malaysia fiel der Russe vor allem durch seinen respektlosen Zweikampf mit Lewis Hamilton auf. Petrov konnte den Weltmeister von 2008 sogar kurzzeitig zurücküberholen. "Da hat er Lewis überraschen können. Es ist wirklich ermutigend, zu sehen wie er um seine Position kämpft und dabei nicht aufgibt. Es war wirklich schade, dass ein Getriebeproblem sein Rennen beendete", so Permane.

Damit der gute Trend in den nächsten Rennen fortgeführt wird, arbeiten die Ingenieure im englischen Enstone auf Hochtouren. "Wir haben einen guten Windkanal, der im Winter noch einmal verbessert wurde", erklärt Permane. "Wir haben Vertrauen in die Daten, die der Windkanal ausspuckt. Unsere Aerodynamik-Abteilung liefert bessere Arbeit ab als jemals zuvor. Die Abtriebswerte steigen praktisch täglich. Und für China sollten wir noch einen weiteren guten Schritt nach vorne machen."

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