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Renault zieht den Schwanz ein

Foto: dpa

Die Drohung der Sporthoheit FIA zeigte Wirkung: Renault verzichtet in Hockenheim auf das umstrittene Massendämpfersystem, obwohl es die Rennkommissare noch am Morgen für legal erklärt hatten.

28.07.2006 Markus Stier

"Wir haben es heute nicht benutzt, und wir werden es auch für den Rest des Wochenendes nicht benutzen", sagte ein Renault-Teamprecher bezüglich des Schwingungsdämpfersystems, das die Effizienz des Frontflügels verbessert.

Nachdem die FIA eine Verhandlung des strittigen Themas angekündigt hat, will die Renault-Teamleitung erst diese abwarten, bevor sie weitere Schritte unternimmt. Nachdem die Rennkommissare am Morgen ihre Zustimmung zum Einsatz des Systems gegeben hatten, drohte die FIA mit Sanktionen, falls ein Team die Schwingungsdämpfer einsetzen würde. Erst vor einer Woche hatten die Regtelwächter das System als unerlaubte earodynamische Hilfe eingestuft.

Renault glaubt, Argumente dagegen zu haben, die man am Morgen den Kommissaren vortrug. Im Fahrerlager geht nun das Gerücht um, dass die Schwingungsdämpfer einen erheblichen Vorteil bedeutet haben müssen, sonst wären die Gelbblauen kaum mit verbotener Technik zur Technischen Abnahme angerückt. Allerdings: Auch Ferrari hatte solche Schwingungsdämpfer, die ein Einnicken der Front auf Bodenwellen unterbinden, zuvor im Einsatz.

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